Aktuelle Nachrichten https://bayern.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright Tue, 18 Feb 2020 16:16:05 +0100 Tue, 18 Feb 2020 16:16:05 +0100 TYPO3 Aktuelle Nachrichten https://bayern.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://bayern.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-41515 Mon, 20 Jan 2020 13:50:11 +0100 Refugee struggle for freedom! https://bayern.rosalux.de/news/id/41515/ (Politische) Bildung von Geflüchteten für Geflüchtete Verschiedene Menschen, welche selbst in Lagern und Anker-Zentren leben, bilden sich gegenseitig in Bezug auf Ihre Rechte. D.h. Sie sammeln Wissen über das Grundgesetz, Asylbewerberleistungsgesetz sowie dem Asylgesetz. Dieses Wissen geben sie dann in verschiedenen Sprachen an andere Menschen, in ähnlicher Lebenssituation, weiter.

Einige der Aktiven sind seit Jahren in Kämpfe um Bleiberecht auf kollektiver sowie persönlicher Ebene involviert. Im Bereich Asylrecht gilt der Satz „Das Private ist Politisch“ im Höchstmaß.

Die Gruppe der Aktiven reist im Sinne der politischen Bildung sowie des politischen Aktivismus von Lager zu Lager.

Sie klopfen an den Türen, organisieren sich bei Bedarf Übersetzung, setzen sich in die Mehrbettzimmer oder in die Gemeinschaftsräume und hören den Menschen und ihren Belangen zu, organisieren sich, bilden sich gegenseitig und klären über das deutsche Asylsystem auf.

Auch teilen sie beispielsweise Prozesskostenhilfeanträge aus, füllen diese gemeinsam aus, um dann Klagen gegen die Geldkürzungen unter dem Vorwand der verweigerten Mitwirkungspflicht erheben zu können.
 
Die Aufklärung der Rechte ist ein entscheidendes Medium als entrechtete Person in Deutschland, die aufgrund von Sprachbarrieren und dem staatlichen Unwillen der Übersetzung daran gehindert wird, sich selbst über die eigenen Rechte zu informieren.

Bildung als Basis des Widerstandes, sowohl kollektiv als auch  persönlich ist immer politisch und immer auch privat.

Bildung und damit einhergehend ebenso Vernetzung und rechtlicher Widerstand als Aktiv werden gegen die Verwehrung des Rechtes zu kommen, zu gehen und zu bleiben. Gegen Security-Gewalt, v.a. von rechten Betreibern. Gegen Sachleistungen und Taschengeld, sowie Taschengeldkürzungen. Für ein Recht auf Arbeit und Grundsicherung. Gegen die Mitwirkungspflicht und ihre Repression. Für ein Recht auf Wohnsitznahme und gegen Lagerzwang, prinzipiell für ein Recht auf ein Leben in Würde.

Aktuell reist die Gruppe an verschiedenen Tagen in verschiedene Lager und Anker-Zentren. Im vergangenen Jahr konnten sich bereits Menschen aus der Münchner Funkkaserne, Fürstenriedwest, Ebersberg sowie in Rosenheim, Donauwörth, Ingolstadt, Manching und Bad Tölz in den jeweiligen Lagern organisieren. Ab Januar 2020 werden wieder verstärkt mit dem Bayernticket oder mit dem Auto (entlegene) Orte aufgesucht und Menschen über ihre Rechte aufgeklärt.

Diese Form der Bildung und Vernetzung findet jedes Jahr, aufgrund der hohen Zahl an Abschiebungen und Flucht aus Deutschland, erneut statt.

Noch immer wird eine Möglichkeit gesucht, medienwirksam an die Öffentlichkeit zu treten, um gegen diese Zustände laut werden zu können.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeit: klick hier!

Eine Veranstaltungsreihe von Refugee Struggle For Freedom in Kooperation mit dem KEV.

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news-41113 Fri, 10 Jan 2020 16:57:00 +0100 Wanderausstellungen über das Leben und Wirken Kurt Eisners https://bayern.rosalux.de/news/id/41113/ Kurt Eisner (1867-1919) Revolutionär, Gründer und 1. Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Schriftsteller, Journalist, Pazifist und Sozialist, Mitbegründer der USPD, ermordet am 21. Februar 1919 von einem Rechtsterroristen. Ausstellung 1

Anlässlich des 100 Jahrestages der friedlichen und kreativen Revolution 1918 in Bayern und der Gründung des Freistaats Bayern wurde der Geschichtspfad «Schlaglichter» entwickelt. Diese Ausstellung wurde für den Geschichtsverein Hadern (für die Ausstellung im Stadtteilzentrum Guardini 90 – Eisner hat in München Hadern gewohnt) und das ver.di Kulturforum Bayern (für Ausstellung in der Kunsthalle | Rathausgalerie | München) entwickelt und (für eine weitere Ausstellung von ver.di | Nürnberg) um einen Nürnberger Teil erweitert.

Die Ausstellung «Schlaglichter | Kurt Eisners modernes Leben» zeigt:

  • Kurt Eisners Leben vor seiner München Zeit
  • einen Blick auf die Familie Eisner | Belli in München/Hadern
  • die Zeiten vor dem Ersten Weltkrieg | im Weltkrieg
  • den politischen und persönlichen Freundeskreis Eisners und die Revolution 1918
  • den «Demokratie.Start.1918» und die kreativen Tage der Regierung Eisner
  • Eisners Ermordung und die antisemitische klerikale rechtsextremistische Hetze
  • einen kurzen Blick auf die beiden bayerischen Räterepubliken 1919
  • den jahrzehntelangen rechten Terror und die politischen Morde nach Eisners Ermord

Die Ausstellung umfasst insgesamt 100 Tafeln. Viele davon können hier eingesehen und individuell zusammengestellt/gekürzt werden: klick hier.Die Ausstellungstafeln können vom Format DIN A3 bis DIN A1 gezeigt werden.
Weitere Informationen zur Ausstellung 1: Sepp.Rauch@verdi-Kultur.de


Ausstellung 2

«Hundert Jahre Freistaat Bayern. Über das Leben und Wirken Kurt Eisners»


Bestellen der Wanderausstellung:

Die Ausstellung kann beim Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung e.V. ausgeliehen werden. Kontakt: Julia Killet, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Regionalbüro Bayern, Westendstraße 19, 80339 München. Julia.Killet@rosalux.org, 089-51996353.


Die Wanderausstellung beinhaltet drei Lernziele:

  • Persönlichkeit von Kurt Eisner
  • Revolution in München
  • Gründung des Freistaates Bayern durch Kurt Eisner

Die Ausstellung umfasst:

  • 1 bedruckte Papiertafel im Format 190 x 140 cm
  • 3 bedruckte Papiertafeln im Format 190 x 160 cm
  • 41 bedruckte Papiertafeln im Format 210cm x 80cm

Es handelt sich um eine Hängeausstellung, bei der die Tafeln an Ausstellungsschienen oder Bilderleisten befestigt werden.

Inhaltliche Beschreibung:

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Leben und Wirken Kurt Eisners. Eingebettet wird das Thema in die Zeit der deutschen Arbeiter*innen-Bewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Kurt Eisner wird vorgestellt als Pazifist, überzeugter Gegner des Ersten Weltkriegs, Mitbegründer der USPD, als sozialistischer Revolutionär, Begründer des Freistaates Bayerns und 1. Ministerpräsident Bayerns. Darüber hinaus wird das politische Vorhaben Kurt Eisners verdeutlicht, das Volk zunächst zur Demokratie zu erziehen und dann eine Verbindung von Parlament und Räten zu installieren. Weiter wird die Ermordung Kurt Eisners durch den Rechtsterroristen Anton Graf von Arco auf Valley behandelt. Die Ausstellung endet mit der Gründung, dem Verlauf und der blutigen Niederschlagung der Bayrischen Räterepublik.

Inhaltsverzeichnis der Tafeln:

Nr. Tafel

Bezeichnung

Intro 01

Hoch der Achtstundentag

Intro 02

Frauenwahlrecht

01

Wer war Kurt Eisner?

02

Werdegang von Kurt Eisner

03

Sozialdemokratie zwischen Illegalität und Parlamentarismus

04

Eisner und Kant – Eintritt in den Vorwärtsverlag

04a

Eisner-Schriften: „Eine Reise um die Welt in 4 Tagen“

04b

„Die Tragödie des Mittelstandes“

04c

„Rein Menschlich“

04d

„Almela“ – „National Sociale Grundirrtümer“

05

Der Revisionismusstreit

06

Vortragstätigkeit – Münchner Post – Aufsätze zu SPD , Bildung in Preußen

07

1. Weltkrieg: Vom Hurrapatriotismus zu Massensterben und Hungersnot

08a

Eintritt in den Bund „Neues Vaterland“ und „Deutsche Friedensgesellschaft“

08b

Begegnung mit Quidde, Anita Augspurg, Karl Liebknecht und Gustav Landauer

08c

Künstler gegen den Krieg: Erich Mühsam

08d

Oskar Maria Graf und Ernst Toller

09

Die Spaltung der SPD

10

Brief an den SPD - Reichstagsabgeordneten Wolfgang Heine

11

Brief an Heine, 2. Teil

12

Kriegsgegner in der SPD – Rede Rosa Luxemburg – Gründung der „Gruppe Internationale“

13

Gründung der USPD

14

Eisner und die Münchner Jugendgruppe um Felix Fechenbach – Jugendinternationale

15

Kurt Eisner und der Januarstreik 1918

16

Für und Wider den Massenstreik - Eisners Verhaftung

17

7. November 1918: Hoch die Revolution!

18

Die Proklamation „Bayern ist fortan ein Freistaat“ – Verlauf der Machtübernahme

18a

Proklamation vergrößert

19

Abschaffung der Monarchie

20

Die Revolutionsfeier am 17. November

21

Konstituierung der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte

22

Die Regierung Eisner

22a

Regierungserklärung vergrößert

23

Eisners Bekenntnis zur Kriegsschuld und Reaktion – Streit um Wahltermin

24

Eisner: „Die Revolution ist keine Demokratie – sie will sie erst schaffen“

25

“Sozialismus ist nur ein Wort….“ – „Die Räte – Schule der Demokratie“

26

Bund Sozialistischer Frauen

27

Erich Mühsam: „Alle Macht den Räten“

28

Auer und Timm: Putschversuch – Beginn der Hetze gegen Eisner

29

Pressetiraden und Hetzparolen

30

Wahlplakate zu den Januarwahlen

31

Wahlplakat der Bayerischen Volkspartei

32

Wahlergebnis zur Landtagswahl

33

Das Staatsgrundgesetz der Regierung Eisner

34

Sozialistenkonferenz in Bern – Verleumdungen der rechten Presse

35

Arbeitslosendemonstration im Januar – Landes-Kongress der Räte bis 20. Februar 1919

36

21. Februar 1919: Ermordung Kurt Eisners

37

Trauer um Kurt Eisner

38

Bestattung Eisners am 26. Februar 1919

39

Trauerrede Gustav Landauer

40

Kurt Tucholsky: Nachruf auf Eisner

41

Erste Räteregierung

42

Die Regierung Hoffmann

43

Zweite Räteregierung

44

Die Niederschlagung der Räterepublik

45

Das Ende am 1. Mai 1919 und der rechte Terror in München

Einzelne Zeitausschnitte der Wanderausstellung zeigen:

Es ist möglich, einzelne zeitliche Schwerpunkte der Ausstellung zu präsentieren.

  • Vorkriegszeit: Plakate 1 – 6 (6 Tafeln)
  • Erster Weltkrieg: Plakate 7 – 16 (10 Tafeln)
  • Bayrische Revolution und Kurt Eisner als Ministerpräsident: Plakate 17 – 35 (19 Tafeln)
  • Ermordung Kurt Eisners und Räterepublik: Plakate 36 – 45 (10 Tafeln)

Anmerkung:

Die Tafeln 4a bis 4d und die Tafeln 8a bis 8d sind Reproduktionen der Leihtafeln aus der Ausstellung «REVOLUTIONÄR UND MINISTERPRÄSIDENT KURT EISNER 1867 – 1919», die anlässlich Kurt Eisners 150. Geburtstages im Münchner Stadtmuseum gezeigt wurden. Bei Interesse an diesen Tafeln kann ein Kontakt zum Münchner Stadtmuseum hergestellt werden. Alle anderen Tafeln sind Reproduktionen aus verschiedenen Dateien von den Kurator*innen der Münchner Ausstellung. www.muenchner-stadtmuseum.de

Angefertigt und umgesetzt wurde die Ausstellung mit großem Engagement von den Kooperationspartnern des Kurt-Eisner-Vereins Peter Kurz und Manfred Dannhorn, die die Ausstellung 2018 unter dem Titel «Hundert Jahre Freistaat Bayern» zum 100. Jahrestag der Bayrischen Revolution in Laufen und Trostberg präsentierten.

Rahmenprogramm:

Sehr zu empfehlen ist der Dokumentarfilm der Regisseurin Ulrike Bez «Es geht durch die Welt ein Geflüster» mit Zeitzeug*innen-Gesprächen über die Bayrische Revolution und Räterepublik. www.bezmedien.de/index.php/es-geht-durch-die-welt-ein-gefluester

Infoflyer zur Wanderausstellung: klick hier!

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news-41484 Fri, 10 Jan 2020 13:24:00 +0100 Zukunft in Arbeit - Eine Sendereihe von LORA München https://bayern.rosalux.de/news/id/41484/ Digitalisierung verändert unser Leben. Privat und im Arbeitszusammenhang. Arbeit ist mehr als der eigene Arbeitsplatz. Arbeit ist auch der eigene Einsatz für andere Menschen, sei es über Pflege, Kindererziehung, Ehrenamt, Wertschätzung oder Politik. Care ist für produktive Arbeit und das kapitalistische Wirtschaftssystem die Grundlage. Vor allem ist Arbeit unweigerlich auch etwas aus dem der Mensch einen Sinn zieht und sich selbst mitunter darüber identifiziert.

Aber ganz egal ob Job, Beruf oder Berufung, die Arbeits- und somit auch die Lebenswelt verändert sich, wie sie es auch in den letzten Jahrhunderten immer getan hat. Jedoch hat sich das Tempo der Veränderung derart beschleunigt, dass innerhalb einer Generation mehrere radikale Techniksprünge stattfinden. Neue Berufsbilder entstehen, andere verschwinden ganz – mache erhalten nur einen neuen Namen.

Die Arbeit wird sich in der Zukunft verändern. Was bedeutet die Digitalisierung für die Beschäftigten? Welche Herausforderungen kommen auf sie zu? Muss alles technisch mögliche wirklich umgesetzt werden?

Diese Gesichtspunkte und viele mehr wollen wir in unserer Sendereihe behandeln. Expert*innen und Betroffene werden zu Wort kommen.

Die Redakteur*innen der Sendereihe stellen sich vor: klick hier. Die fünf Redakteur*innen berichten von ihrem persönlichem Bezug zu dem Thema. Von ihrer Arbeitssozialisierung und ihren Erwartungen an die Sendereihe.
Schreibe einen Kommentar zu Die Redakteur*innen der Sendereihe stellen sich vor    
Was wird die neue Arbeitswelt 4.0 für die Menschen bringen?

Was wird die neue Arbeitswelt 4.0 für die Menschen bringen?

Zum Auftakt der Sendereihe „Zukunft in Arbeit – Arbeit ohne Zukunft?“ beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der vergangenen industriellen Revolutionen.

Wie hat sich Arbeit verändert? Was wird die neue Arbeitswelt 4.0 für die Menschen bringen? Worauf muss geachtet werden, damit technologische Fortschritte auch bei den Menschen ankommt? Uns interessierte aber auch, wie sich wichtig Arbeit überhaupt für die Menschen ist.

Wir konnten den Arbeitssoziologen Prof. Dr. Fritz Böhle gewinnen mit uns diese Themen näher zu beleuchten.

Zur Sendung: klick hier.

Eine Veranstaltung von Radio Lora in Kooperation mit dem KEV.

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news-41139 Tue, 22 Oct 2019 12:16:55 +0200 LINKE KOMMUNALPOLITIK EINE EINFÜHRUNG https://bayern.rosalux.de/news/id/41139/ Kommunalpolitische Bildungsangebote des Kurt-Eisner-Vereins/RLS Bayern von November-Dezember 2019 Grundlagen-Seminare

Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 15. März 2020 führt der Kurt-Eisner-Verein kommunalpolitische Seminare durch. In den Tagesseminaren wollen wir kommunalpolitisch interessierten Menschen, Kandidat*innen und Aktivist*innen rechtliche und politische Grundlagen für ihr zukünftiges Engagement vermitteln. Um möglichst vielen Personen die Teilnahme zu ermöglichen und regionale Besonderheiten mit aufnehmen zu können, werden wir die Tagesseminare zwischen November und Dezember 2019 in verschiedenen bayerischen Städten organisieren. Thematische kommunalpolitische Workshops wird der KEV nach den Kommunalwahlen 2020 anbieten.

Inhalte der Tagesseminare:

  • Kommunale Selbstverwaltung – rechtlich Grundlagen
  • Was sind kommunale Aufgaben
  • Wie kann linke Kommunalpolitik aussehen?
  • Kommunalpolitische Handlungsfelder
  • Lokale Themen und Besonderheiten
  • Kommunikative Grundlagen
  • Wie umgehen mit Neonazis etc.

Kommende Termine

  • Samstag, 14.12., 11-18 Uhr, Kempten. Anmeldung
  • Samstag, 14.12., 11-18 Uhr, Marktschorgast (neuer Ort). Anmeldung
  • Sonntag, 15.12., 11-18 Uhr, München. Anmeldung

Weitere Infos auch zu möglichen Änderungen: www.by.rosalux.de

Themen-Seminare

Neben den Grundlagenseminaren wird der KEV bei Bedarf einzelne Seminare zu spezifischen Themen durchführen, z.B. Gesundheit, Verkehr, Mieten. Bei diesen Seminaren sollen die kommunalpolitischen Möglichkeiten zum jeweiligen Politikfeld vorgestellt und diskutiert werden. Sie richten sich an kommunalpolitisch interessierte Personen, die sich spezialisieren möchten oder es vor Ort eine aktuelle Auseinandersetzung zu dem Thema gibt.


KONTAKT:

RLS-Regionalbüro Bayern
Julia Killet (verantwortlich für Südbayern)
Westendstraße 19, 80339 München | Tel: 089 51996353 | julia.killet@rosalux.org
Bürozeiten: Dienstag - Donnerstag: 11-16 Uhr (und nach Vereinbarung)

RLS-Geschäftsstelle Nürnberg-Fürth
Niklas Haupt (verantwortlich für Nordbayern)
Königstr. 95, 90762 Fürth | Telefon: 0911 76689900 | niklas.haupt@rosalux.org
Bürozeiten: Dienstag bis Donnerstag: 11-17 Uhr (und nach Vereinbarung)


Kommunalpolitische Bildungsmaterialien der RLS

Rät*innen gegen Rechts
Umgang mit Rechten in kommunalen Gremien
Bestellen: https://www.rosalux.de/publikation/id/40148/raetinnen-gegen-rechts/

Crashkurs Kommune
Die von Katharina Weise herausgegebene Reihe richtet sich mit schmalen Bänden vor allem an linke Kommunalpolitiker*innen, also an Mandatsträger*innen und die lokal engagierten Menschen in Vereinen und Initiativen, sowie an kommunalpolitisch Interessierte. Die Reihe erscheint bei VSA in Kooperation mit der Kommunalakademie der RLS.
Bestellen: https://www.vsa-verlag.de/programmbereiche/kommunalpolitik/

Wenke Christoph / Patrick Pritscha: Stadt und Land. Entwicklungsansätze für eine lebenswerte Kommune. Crashkurs Kommune 5 | 104 Seiten | 2011 | EUR 7.50

Michael Faber: Kein Buch mit sieben Siegeln. Der kommunale Haushalt. Crashkurs Kommune 2 | 96 Seiten | 2010 | EUR 7.50

Sebastian Koch: Kommunale Netzpolitik. Die Möglichkeiten des Internet lokal nutzen. Crashkurs Kommune 8 | 104 Seiten | 2013 | EUR 7.50

Frank Kuschel: Haushalten mit links?!  Emanzipative Haushalts- und Finanzpolitik in der Kommune | Crashkurs Kommune 11| 112 Seiten | 2015 | EUR 7.50

Petra Leuschner / Jens-Peter Heuer: Lokal kann sozial sein! Felder und Spielräume kommunaler Sozialpolitik. Crashkurs Kommune 4 | 104 Seiten | 2013 | EUR 7.50

Yves Müller / Benjamin Winkler: Gegen Nazis sowieso. Lokale Strategien gegen rechts. Crashkurs Kommune 6 | 112 Seiten | 2012 | EUR 7.50

Felicitas Weck / Gerd Siebecke: Lokal ankommen. Kommunale und regionale Gegen-Öffentlichkeit. Crashkurs Kommune 7 | 104 Seiten | 2013 | EUR 7.50

Felicitas Weck: Linke Kommunalpolitik. Für Einsteiger_innen und Fortgeschrittene | Aktualisierte Ausgabe. Crashkurs Kommune 10 | 104 Seiten | 2018 EUR 7.50

Koray Yılmaz-Günay / Freya-Maria Klinger: Realität Einwanderung. Kommunale Möglichkeiten der Teilhabe, gegen Diskriminierung. Crashkurs Kommune 9 | 120 Seiten | 2014 | EUR 7.50

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news-40084 Tue, 01 Oct 2019 14:33:00 +0200 POLITIK AKADEMIE FÜR JUNGE AKTIVE - von MÄRZ bis DEZEMBER 2019 https://bayern.rosalux.de/news/id/40084/ Eine Workshop-Reihe des Kurt-Eisner-Vereins/Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern über Theorie und Praxis LINKER POLITIK WORUM GEHT ES?
Linke Politik will die Welt verändern. Dazu braucht sie Wissen über die Gesellschaft und über die Machtverhältnisse, die sie verändern will. Sie braucht Menschen, die sich vor Ort engagieren wollen und die bereit sind, sich mit anderen gemeinsam einzusetzen. Linke Politik braucht Menschen, die sich nicht abschrecken lassen von der Macht der Anderen und die Spaß daran haben, sich mit anderen zu vernetzen und zu organisieren.

Wir laden euch zu einer Workshop-Reihe ein, in der wir jungen Menschen theoretisches Wissen und praktische Handwerkszeuge vermitteln wollen, damit sie gesellschaftliche Veränderung erfolgreich gestalten können. Im Kurs werden wir uns zum einen mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen beschäftigen. Wie funktioniert der Kapitalismus, warum ist er so krisenanfällig? Warum gibt es Rassismus und Patriarchat? Wie können wir dem begegnen?

Zum anderen wollen wir uns mit der Praxis politischen Handelns auseinandersetzen. Wir wollen im Laufe des Kurses ein eigenes politisches Projekt entwickeln und auf die Beine stellen. Ihr bestimmt, um was für ein Projekt es sich handelt. Damit es erfolgreich wird, wollen wir uns zudem die dafür notwendigen Handwerkszeuge aneignen. Wie gewinnen wir Mitstreiter*innen, wie organisieren wir politische Entscheidungsfindungsprozesse oder wie verfassen wir eine Pressemitteilung, die ankommt?

PROGRAMM
TAGESSEMINARE JEWEILS VON 11 BIS 19 UHR

  • Modul 1 (SONNTAG, 31. MÄRZ)
    Linke Politik – Geschichte wird Gemacht! Vergangenheit und Gegenwart linker Politik
    Wir wollen uns im Seminar mit der Geschichte der Linken auseinandersetzen, um Schlussfolgerungen für heute zu ziehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Linken in den beiden deutschen Staaten nach 1945 sowohl in ihrer parteiförmigen Verfasstheit als auch in Form sozialer Bewegungen und Initiativen. Wir wollen das erste Modul auch ausgiebig nutzen, um uns kennenzulernen und Erwartungen an den Kurs zu formulieren.

    Teamerinnen: Johanna Panagiotou ist aktiv in der linken Bewegung, Verlegerin des internationalen Magazins Ethno News, promoviert im Bereich amerikanische und internationale Nachkriegsgeschichte
    Julia Killet leitet die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern
  • Modul 2 (SAMSTAG, 25. Mai)
    Immer anders und trotzdem unverwüstlich? Wie funktioniert der Kapitalismus?
    Wie funktioniert der Kapitalismus - und was wird darunter verstanden? Was bedeutet «Ausbeutung» und wie verändern sich soziale Ungleichheit, Armut und Reichtum im Kapitalismus? Wie entstehen Krisen? Der Kapitalismus bleibt nicht immer gleich: Vor 50, 60, 120 Jahren waren das Leben, die Geschlechterverhältnisse, die Arbeit – und die Hoffnung auf ein besseres Leben – anders als heute. Was hat sich verändert was ist gleich?

    Teamer*innen: Tino Wagner ist Promotionsstudent an der Hochschule für Philosophie in München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Grenzbereich zwischen Demokratie und Digitalisierung sowie medienethischen Fragen u.a. im Bereich der Jugend und der Inklusion
    Janós Eppstein ist freier Journalist und seit mehreren Jahren in der politischen Bildungsarbeit tätig mit den Schwerpunkten Kapitalismus, Arbeitskritik, Machtverhältnisse und Antisemitismus
  • Modul 3 (SAMSTAG, 1. Juni)
    Die Gesellschaft verändern – wie und mit wem?
    Was muss passieren, was können und was müssen wir tun, damit der Kapitalismus überwunden werden kann und was sind Schritte auf diesem Weg? Wer ist Akteur von Veränderung: Gibt es noch eine Arbeiterklasse? Wie verändern sich Menschen in gesellschaftlichen Bewegungen? Wie erreichen wir wirkmächtige politische Mehrheiten? Wir befassen uns dabei auch mit den Ansätzen von Antonio Gramsci und Rosa Luxemburg, um Anregungen für eine heutige Politik zu gewinnen.

    Teamer*innen: Barbara Hinkelbein, Gewerkschaftssekretärin bei Ver.di München im Bereich Personal und Organisation
    Julian A., Verwaltungsfachwirt, aktiver Gewerkschafter, Mitglied des Stadtteilvereins „Aktionsgruppe Untergiesing für den Erhalt bezahlbare Wohn- und Arbeitsräume für ein Lebenswertes Viertel“
  • Modul 4 (SONNTAG, 14. Juli)
    Linke Politik vor Ort – Linke Politik in Parteien, Parlamenten und sozialen Bewegungen
    Linke Politik muss sich mit konkreten Bedingungen auseinandersetzen, findet ihren Gegenstand und das Feld der Auseinandersetzung vor Ort. In diesem Modul wollen wir zum einen konkrete lokale Politik untersuchen: Was sind die Probleme in euren jeweiligen Kommunen, Organisationen, Betätigungsfeldern, Berufen oder an der Uni? Was sind aktuelle landespolitische Themen und wie positionieren wir uns als Linke in diesen Auseinandersetzungen? Wie verhalten sich die Handlungsmöglichkeiten vor Ort zu Zwängen und Rahmenbedingungen auf anderer Ebene: Wo und wie greifen wir ein? Linke Politik will mehr sein als «Stellvertreterpolitik». Es geht ihr nicht darum Politik für, sondern Politik mit Menschen zu machen und diese zu befähigen, sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen.

    Teamer*innen: Ates Gürpinar, Theater- und Medienwissenschaftler, Sprecher des Landesverbands DIE LINKE Bayern
    Dr. med. univ. Thordis von Maltitz, Ärztin Klinikum Bogenhausen, Mitglied Kreisvorstand DIE LINKE München
  • Modul 5 (SAMSTAG, 19. Oktober)
    Organizing und Campaigning: Entwicklung eines eigenen Praxisprojekts
    In diesem Modul wollen wir uns mit Theorien der geplanten Organisierung und Mobilisierung („Or-ganizing“) sowie Projektmanagement in sozialen und politischen Kampagnen („Campaigning“) be-schäftigen. Wie wurden und werden Erfolge unter unterschiedlichen historischen und inhaltlichen Bedingungen organisiert? Wir wollen uns weiter mit der Frage beschäftigen, was Erfolgsbedingungen für gelingende politische Kampagnen sind und wie wir eigene Kampagnen planen und durchführen können. In welchem Umfang lassen sich die Konzepte des Organizing und Campaigning nutzen? Zum Abschluss des Moduls werden wir ein eigenes Praxisprojekt entwickeln und gemeinsam durchführen.

    Teamer*innen: Patrycja Kowalska, Sprecherin Bündnis gegen Naziterror und Rassismus, "Kein Schlussstrich", BA. Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung
    Stefan Jagel, Gewerkschaftssekretär bei Ver.di, beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit Organizing und Erneuerung von Gewerkschaftsarbeit
  • Modul 6 (SAMSTAG, 23. November)
    Rassismus, Sexismus und Klasse – Herrschaft im globalen Kapitalismus
    Unsere Gesellschaft ist nicht einfach strukturiert. Viele Formen von Herrschaft und Ausschluss haben sich über die Jahrhunderte gebildet, verändert und dauern weiter an. Sie organisieren Unterschiede und Ungleichheiten. Welche linken Antworten gibt es darauf? Wie lassen sich Differenzen so einbeziehen, dass niemand abgewertet ist? Wie werden wir trotzdem gemeinsam handlungsfähig? Welche gesellschaftlichen Bündnisse braucht es für erfolgreiche Arbeit gegen Unterdrückung und Diskriminierung.

    Teamerinnen: Narges Nasimi, Aktivistin bei Refugee Struggle for Freedom, Marxistische Jugend München und Brot und Rosen (internationale sozialistische Frauengruppe) in Deutschland
    Julia Killet leitet die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern
  • Modul 7 (SONNTAG, 8. DEZEMBER)
    Linke Politik ist international
    Probleme, Ideen und Konzepte linker Politik sind Antworten auf konkrete gesellschaftliche Bedingungen: vor Ort, in einem Land, in konkreten sozialen Auseinandersetzungen. Doch oft stellen sich Menschen an ganz unterschiedlichen Orten ähnliche Fragen. Der Kapitalismus funktioniert nicht überall gleich, doch die unterschiedlichen Formen sind miteinander verbunden. Und mit der Globalisierung und dem Versuch, bestimmte politische Konzepte weltweit zum Einsatz zu bringen, ähneln sich manche Probleme überraschend. Ob Klimawandel, Globalisierung, Krieg oder Hunger: Einem globalen Kapitalismus muss eine globale Alternative entgegengestellt werden.

    Teamerinnen: Mêrlîz Tolay  ist aktiv in der internationalen politischen Bewegung und studiert International Management
    Johanna Panagiotou ist aktiv in der linken Bewegung, Verlegerin des internationalen Magazins Ethno News, promoviert im Bereich amerikanische und internationale Nachkriegsgeschichte.

TEILNEHMEN
Die Workshop-Reihe «POLITIKAKADEMIE FÜR JUNGE AKTIVE» richtet sich an jüngere, in Parteien, Initiativen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen aktive Menschen (bis 35 Jahre). Sie will ein Ort sein, an dem Grundfragen linker Theorie und Praxis diskutiert und ein gemeinsames linkes Praxisprojekt entwickelt wird. An der Workshop-Reihe können pro Workshop 25 Personen teilnehmen, wobei wir auf eine Geschlechterquotierung achten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

ANMELDEN für die gesamte Reihe bei Julia.Killet@rosalux.org oder 0173 6096104 (SMS, WhatsApp, Signal, Telegram) mit Alter, Namen, Stadt und Telefonnummer

ORT – Alle Workshops finden von 11 bis 19 Uhr in den Räumen des Kurt-Eisner-Vereins / Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern, Westendstraße 19, 80339 München statt.

Facebook: https://www.facebook.com/events/394898097909600/

Eine Veranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins / Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern.

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news-40098 Tue, 12 Mar 2019 16:39:26 +0100 Historische Landkarte: Revolution und Räterepublik in Baiern 1918/19 https://bayern.rosalux.de/news/id/40098/ Historische Daten und Chronologie 1918-1919 Das Plenum R gestatete in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein eine historische Landkarte mit Daten und Ereignissen der Revolution und Räterepublik in Baiern. Einen historischen Stadtplan für München gibt es hier: Link München Karte

Die Karte kann ab sofort im Kurt-Eisner-Verein, Westendstraße 19, 80339 München, abgeholt werden. 

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news-40068 Fri, 01 Mar 2019 16:59:20 +0100 Auf den Spuren von Rosa Luxemburg https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/Q7XHQ/auf-den-spuren-von-rosa-luxemburg/ Eine politisch-biographische Bildungsreise nach Berlin und Warschau, 21. bis 25. Oktober 2019 news-39907 Thu, 28 Feb 2019 18:51:00 +0100 «Meine jüdischen Eltern, meine polnische Eltern» https://www.rosalux.de/news/id/39891/meine-juedischen-eltern-meine-polnische-eltern-1/ Nachdem die Ausstellung im November mit großer Resonanz in Fürth gezeigt wurde, ist sie nun bis zum 17. Februar in Nürnberg zu sehen. news-40285 Fri, 01 Feb 2019 18:43:00 +0100 Jahresbericht des Kurt-Eisner-Vereins für politische Bildung in Bayern e.V. 2018 https://bayern.rosalux.de/news/id/40285/ Der Kurt-Eisner-Verein führte im Jahr 2018 insgesamt 123 Projekte politischer Bildung in unterschiedlichen Formaten durch. Insgesamt partizipierten rund 4800 Teilnehmende an dem Bildungsprogramm.