15. Juni 2018 Diskussion/Vortrag Ökologie und Widerstand in Kurdistan

Mit den Referenten Anselm Schindler und Ercan Ayboğa

Information

Veranstaltungsort

Villa Leon
Schlachthofstraße/Philipp-Koerber-Weg 1
90439 Nürnberg

Zeit

15.06.2018, 19:00 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Soziale Bewegungen / Organisierung, Sozialökologischer Umbau, Arabischer Naher Osten / Türkei

Zugeordnete Dateien

Kolonialisierung, maximale Ausbeutung der Ressourcen und Unterdrückung der Bevölkerung gehen Hand in Hand mit Umweltzerstörung und ökologischen Krisen. Anhand zweier Projekte im von der Türkei besetzten Nordkurdistan und in Rojava beleuchten wir den ökologischen Kampf der Freiheitsbewegung. Die Erhaltung der Umwelt und ein Bewusstsein um Kultur und Geschichte sind Grundpfeiler der kurdischen Revolution

Hasankeyf:
Der Ort Hasankeyf, zwischen Cizir und Amed gelegen, ist einer der ältesten Orte dokumentierter menschlicher Besiedlung. Über 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte sind dort präsent.
Der türkische Staat plant, diesen einmaligen Ort durch den gigantischen Ilisu-Staudam zu versenken und die prähistorischen Höhlensiedlungen zu sprengen.
Ercan Ayboğa wird über Hasankeyf und den Widerstand gegen den Bau des Ilisu-Staudammes referieren.

Make Rojava Green Again
Parole und Name einer Kampagne der Internationalen Kommune von Rojava, die in Kooperation mit den Strukturen der Demokratischen Selbstverwaltung Nordsyriens Schritte zu Wiederherstellung einer vielfältigen, gesunden Umwelt unternehmen will.
Anselm Schindler war bis vor kurzem in Rojava und wird über seine Arbeit sowie das zugrunde liegende Konzept referieren.

Veranstalter: Nürnberger Bündnis für Frieden in Kurdistan in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt Eisner Verein

Standort

Kontakt

Niklas Haupt

Regionalmitarbeiter Bayern (Fürth), Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein

Telefon: +49 (0)911 76689900