4. September 2017 Diskussion/Vortrag Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Deutsche Waffenlieferungen ins Pulverfass Naher und Mittlerer Osten

Information

Veranstaltungsort

Stumpf's Restaurant "Zum Kreuzstein"
Saal der Gaststätte
Kreuzsteinstraße 23
95028 Hof

Zeit

04.09.2017, 19:30 - 21:30 Uhr

Veranstalter

Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein

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Mit Genehmigung der Bundesregierungen lieferten bzw. liefern deutsche Rüstungsfirmen in massivem Umfang Kriegswaffen an nahezu alle Länder des Nahen und Mittleren Ostens und des Maghreb - allen voran an die Türkei, Israel, Irak, Saudi-Arabien und Algerien. Der IS schießt mit Waffen aus 25 Lieferländern, auch aus Deutschland oder Lizenzländern.

Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner, Jürgen Grässlin, (laut die DIE ZEIT und DER SPIEGEL) zeigt an konkreten Beispielen die dramatischen Folgen dieser Waffenlieferungen auf – unterstützt durch willfährige Vertreter der Rüstungsexport-Kontrollbehörden: Der Einsatz deutscher Kriegswaffen stabilisiert menschenrechtsverletzende Regime, trägt zur Konflikteskalation bei - und er zwingt unzählige Menschen zur Flucht.

Dr. h.c. Jürgen Grässlin setzt sich für internationale Friedensverhandlungen, Abrüstung und ein Waffenembargo im Nahen und Mittleren Osten ein.

Buchpräsentation zum »Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden« und zum »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«.

Eine Veranstaltung des RLC-Oberfranken in Kooperation mit dem KEV.

Standort