15. November 2018 Film Frauen in der Revolution 1918/1919

Kino-Reihe von November 2018 bis Mai 2019

Information

Veranstaltungsort

KIM-Kino im EINSTEIN
Einsteinstraße 42
81675 München

Zeit

15.11.2018, 19:00 - 23.05.2019, 21:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Rosa Luxemburg, Geschlechterverhältnisse, Revolutionen100

Zugeordnete Dateien

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. An seinem Ende stand eine Revolution und Kurt Eisner verkündete den Freistaat Bayern. Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt und die Frauen dachten an mehr. Mehr Rechte, mehr Freiheit, paritätische Mitbestimmung.

Im Rahmen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs laden die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern dazu ein, sich mit bedeutenden Frauen- und Friedensaktivistinnen zu beschäftigen und einen Bogen in unsere Zeit zu schlagen.

Wir erinnern an mutige Frauen, die alle Kriege entschieden abgelehnt haben, egal wo und von wem sie geführt wurden Wir betonen zugleich, dass ihre Forderungen nach der Ächtung militärischer Konflikte und dem Verbot von Waffenproduktionen und Waffenexporten erschreckend aktuell sind.

Alle Filme drehen sich um politisch aktive Frauen und um ihren Kampf für das Frauenwahlrecht. Selbst nach Erlangung der juristischen Gleichstellung mussten sich die Frauen die Mittel zur Ausübung ihrer Rechte verschaffen, sie müssen es bis heute.

Jeweils am Donnerstag um 19.00, KiM-Kino im EINSTEIN, Einsteinstr. 42 (Eintritt 6/4 €. Karten nur an der Abendkasse)

  • Do. 15.11.2018 – Suffragette – Taten statt Worte
  • Do. 13.12.2018 – Rosa Luxemburg
  • Do. 31.01.2019 - Anita Augspurg
  • Do. 28.02.2019 – Die göttliche Ordnung (die Regisseurin Petra Volpe ist anwesend
  • Do. 28.03.2019 – Premiere Gertrud Woker (der Regisseur Fabian Chiquet ist anwesend)
  • Do. 25.04.2019 – Constanze Hallgarten
  • Do. 23.05.2019 – Gertrud Baer

Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war die bedeutendste unter den Sozialisten, die in der deutschen Arbeiterbewegung wirkten. Sie hat viele Jahre lang vor einem verheerenden europäischen Krieg gewarnt. Für ihren Kampf gegen die Kriegstreiber wurde sie jahrelang weggesperrt, am Ende wurde sie ermordet.

Anita Augspurg (1857 - 1943) war Deutschlands erste promovierte Juristin und setzte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für soziale und politische Rechte der Frauen ein. Die Einführung des Frauenwahlrechts war ihr vorrangiges Ziel. Sie gehörte 1915 zu den Gründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF

Gertrud Woker (1878 -1968) war eine Schweizer Frauenrechtlerin, Chemikerin und Friedensaktivistin. Der Schweizer Regisseur Fabian Chiquet wird im März einen Film über sie veröffentlichen. Die Filmpremiere über diese Frau, die sehr frühzeitig gegen die Giftgaseinsätze gearbeitet hat, findet in München statt.

Constanze Hallgarten (1881-1969) war als Frauenrechtlerin und Pazifistin eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung. Sie warnte früh vor den Gefahren des Nationalsozialismus und stand bereits beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 auf einer „schwarzen Liste" der Nationalsozialisten.

Gertrud Baer (1890 – 1981) blickt auf eine lange Zeit in der Frauen-Friedensbewegung zurück. Sie ist ab 1905 aktiv, da ihre aus England stammende Mutter bereits bei den Suffragetten mitarbeitete. Gertrud Baer leitete 1919 wenige Monate im Bayerischen Ministerium für soziale Fürsorge das Referat für Frauenrecht.

Eine Veranstaltungsreihe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF (www.wilpf.de) in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein/Der RLS Bayern (www.kurt-eisner-verein), der RLS (www.rosalux.de).

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Anmeldung für Veranstaltungen –Kartenvorbestellung – obermayer@wilpf.de

Standort