Publikationen https://bayern.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Publikationen. de Copyright Thu, 18 Jul 2024 13:36:33 +0200 Thu, 18 Jul 2024 13:36:33 +0200 TYPO3 Publikationen https://bayern.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://bayern.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Publikationen. news-50829 Wed, 02 Aug 2023 18:10:20 +0200 Armutsbericht Bayern https://bayern.rosalux.de/publikation/id/50829 Armut in Bayern: unterschätzt und vernachlässigt Geht es nach dem Sozialbericht der Bayerischen Staatsregierung ist Armut nur ein Randphänomen im Freistaat. Die Staatsregierung zieht den bundesweiten Vergleich heran und stellt Bayern als Vorbild da. Allerdings wird diese Statistik von Sozialverbänden und Experten häufig als Schönfärberei und Verschleierung der wahren Situation kritisiert.

Um die tatsächliche, oft „versteckte“ Armut in Bayern sichtbar zu machen und konkrete Aussagen über Armut in Bayern treffen zu können, hat der Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung Bayern eine Studie in Auftrag geben. Denn nur mit belastbaren Daten lassen sich auch konkrete Strategien zur Armutsbekämpfung entwickeln.

Die Studie mit dem Titel "Einkommensarmut und regionale Unterschiede in Bayern", erstellt von den Wissenschaftlern Hannah Busch, Simon Dudek, Andreas Kallert und Tobias Klinge, enthüllt alarmierende Fakten.

Die vorliegende Untersuchung soll dabei helfen, Fragen zu stellen und den Finger in die Wunden zu legen. Sie soll eine Datengrundlage für politische Programme sein, sie soll Fragen aufwerfen zur kritischen Durchleuchtung von Regierungshandeln, sie soll dabei helfen, den Fokus politischen Handelns auf die Bekämpfung von materieller Armut zu richten. Sie will politisches Bildungsmaterial für eine der zentralen gesellschaftlichen Fragen des 21. Jahrhunderts sein.

Als Herausgeberinnen und Herausgeber möchten wir auf einige zentrale Erkenntnisse hinweisen, die uns das Lesen dieser Studie gebracht hat.

  • Erstens versteckt sich die Armut in Bayern hinter einem statistisch höheren Durchschnittseinkommen, das aber für die „arbeitende Klasse“ häufig durch hohe Lebenshaltungskosten aufgefressen wird – insbesondere durch lange Wege in der Peripherie und hohe Mieten in den Zentren.
  • Die Verwirklichung des bayerischen Verfassungsziels, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, liegt zweitens in weiter Ferne.
  • Drittens muss Armut auf dem Land – insbesondere Altersarmut und Frauenarmut – die Tabuzone verlassen. Die Scham vieler Witwen, die nach konservativem Weltbild keine oder wenige Rentenpunkte gesammelt haben, vor dem Gang zum Amt, verdeckt ein Schattenreich der Altersarmut in Bayern. Hier braucht es wirkliche Unterstützung, um würdevolles Altern nicht zum Akt der Bittstellerei herabzusetzen, sondern als Menschenrecht auch durchzusetzen.
  • Die Überwindung von Kinderarmut ist viertens die Grundlage für eine freie Gesellschaft. Der Erzählung vom „Generationenkonflikt“ sollte entgegnet werden, dass es doch meist der Enkel einer armen Oma ist, der selbst in Armutsgefährdung lebt und dem die Oma nicht einmal zum Geburtstag einen größeren Wunsch erfüllen kann.
  • Armut ist fünftens immer auch der Reichtum des Nachbarn. Die Einkommensungleichheiten auf dem Land werden nicht gegen die Armutsbetroffenen in vermeintlich reichen Städten erkämpft, die Wohngeld beziehen, um überhaupt in der Stadt leben zu können. Die Ungleichheit in den Städten wird nicht gegen diejenigen erkämpft, die sich das Fertighaus in der Peripherie vom Mund absparen, weil sie sich keine Wohnung für ihre Familie in der Stadt leisten können.
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news-8264 Fri, 14 Jan 2022 14:17:00 +0100 Internationaler Gipfel der Alternativen https://bayern.rosalux.de/publikation/id/8264 Dokumentation zum Kongress in München / Garmisch-Partenkirchen im Juni 2015 Gemeinsam ist es uns gelungen, über zwei Tage hinweg ein abwechslungsreiches und spannendes politisches Bildungsprogramm zu organisieren. Ungewöhnlich, jedoch sehr bereichernd war die spektrenübergreifende Zusammenarbeit: Insgesamt 38 Organisationen aus großen und kleinen NGOs, Gewerkschaftsjugenden, Stiftungen und Partei-Fraktionen erarbeiteten ein vielfältiges Programm mit Podiumsdiskussionen, Referaten, Workshops und einem Theaterstück. Alle Partner*innen kommen aus unterschiedlichen politischen und karitativen Zusammenhängen, haben oftmals unterschiedliche Analysen und Schwerpunkte, uns einte jedoch die Kritik an der fatalen Politik der G7, die weltweit für Krieg, Hunger, Armut, Diskriminierung und Prekarisierung steht. Es galt, die leeren Versprechungen der vergangenen G8-Gipfel aufzudecken und wirkliche Alternativen für eine friedliche, solidarische und ökologische Welt sichtbar zu machen. Uns begleitete der Gedanke: «Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist nötig!»

Zur Gesamtausgabe: Klick hier Die Zeitschrift kann in Printversion bestellt werden. Bitte eine Mail an Julia.Killet@rosalux.org schreiben.

Videodokumentation: Klick hier

Audiodokumentation: Klick hier

Inhalt der Studienreihe:

Einleitung, S. 2

Corina Schuster, Julia Killet, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern, Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung e.V. Bericht Alternativgipfel, S. 2

Julia Killet, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern und Gisela Voltz, Mission Eine Welt, Eröffnungsrede, S. 6

Heidi Meinzolt, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, Wirtschaft ist die Fratze des Krieges, S. 7

Andrej Bagoutdinov, Dolmetscher von Vasily Koltashov, Bürgerkrieg in der Ukraine: Alternativen, S. 8

Wahida Samad, Aktivistin aus Afghanistan, Asylum Seekers, S. 9

Übersetzung, Asylsuchende, S. 10

Ufuk Berdan, Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland (ATIF), Fluchtursachen und die tödliche Flüchtlingspolitik der Herrschenden, S. 11

Sabrina Schmitt, Ärzte der Welt e.V, Dimensionen der globalen Gesundheitskrise – Perspektiven aus Deutschland und Griechenland, S. 12

Prof. Jayati Gosh, Jawaharlal Nehru University in Neu Delhi, The failed project of Europe, S. 13

Übersetzung, Das gescheiterte Projekt Europa, S. 13

Jürgen Kaiser, erlassjahr.de, Die globale Schuldenkrise: Wer gewinnt – wer verliert?, S. 14

Philipp Salzmann, FIAN Österreich G7-Gipfel: Stärkung der Konzernmacht und Verschärfung des Hungers, S. 15

Carsta Neuenroth, Brot für die Welt, Stärkung von Frauen im Kontext von Ernährungssicherheit und Landwirtschaft, S. 16

Prof. Christa Randzio-Plath, Stellvertretende Vorsitzende VENRO, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein, Für eine geschlechtergerechte Welt, S. 18

Sixbert Mwanga, Climate Action Network Tanzania, The challenges of policy in promoting safe and sustainable energy to majority in Tanzania, S. 19

Übersetzung, Herausforderungen beim Bemühen um die Versorgung der Bevölkerungsmehrheit in Tansania mit sicherer und nachhaltiger Energie, S. 19

Sabine Minninger, Brot für die Welt, G7 und Klima: Raus aus der Kohle, Kohle auf den Tisch, Verteilung der Risiken, S. 20

Conrad Schuhler, isw – Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung, Ergebnisse von Elmau: G7 will Dominierungsstrategie verschärfen, S. 21

Walter Listl, isw – Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung, Einige Erfahrungen, erste Bilanz der Gegenaktionen, S. 22

Jörg Staude, LiMa (Linke Medienakademie), Wir können es schaffen, S. 24

Luise Aetdner, Fotos auf Seite: 1, 3, 5, 7, 10,1 5, 17, 21, 23.

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news-45698 Mon, 10 Jan 2022 16:40:45 +0100 «Talkshow mit Rosa Luxemburg» https://bayern.rosalux.de/publikation/id/45698 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg – Textheft zur Livestream-Veranstaltung Studienreihe Zivilgesellschaftliche Bewegungen – Institutionalisierte Politik Nr. 43/2021 «Mensch sein ist vor allem die Hauptsache»

150 Jahre Rosa Luxemburg – Anlässlich ihres Jubiläums konzipierte das Künstlerkollektiv philosophy meets jazz eine «Talkshow mit Rosa Luxemburg» (Video des Livestreams: klick hier). Darin ist Rosa Luxemburg zu Gast in einer Talkshow mit Livemusik. Der Moderator Andreas Belwe befragt Rosa Luxemburg (dargestellt von der Schauspielerin Hannah Zitzmann) aus Sicht eines heutigen Publikums zu ihren politischen Ideen und auch zu ihrem Privatleben. Rosa Luxemburg antwortet ausschließlich mit ORIGINALZITATEN aus ihren Werken. Der Dialog wird in der hier vorliegenden Studienreihe in einer erweiterten Bühnenfassung der Talkshow wiedergegeben.

Bestellung der Printausgabe: bitte eine Mail an Julia.Killet@rosalux.org schicken

 Eine Veranstaltung von philosophymeetsjazz in Kooperation mit dem KEV.

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news-45078 Wed, 29 Sep 2021 15:24:54 +0200 «IAA 2021 – Rassismus, Kolonialismus, Sexismus und Faschismus am Beispiel der Automobilindustrie verstehen!» https://bayern.rosalux.de/publikation/id/45078 Studienreihe Zivilgesellschaftliche Bewegungen – Institutionalisierte Politik Nr. 42/2021 Im September 2021 findet die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) zum ersten Mal in München statt. Damit hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) seine perfekte Heimat gefunden, denn in München wächst die Zahl der zugelassenen privaten Pkw schneller als die Bevölkerung. Auch die deutsche Klimabewegung kommt im September nach München und ruft zu großen Protesten gegen die IAA auf. «Wir verteidigen unser Grundrecht auf Klimaschutz!» heißt es in dem Aufruf des Bündnisses «Sand im Getriebe». Recht haben sie, denn der Verkehr ist der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland. Doch wenn wir über Klimagerechtigkeit sprechen, ist es wichtig, im konkreten Beispiel Automobilindustrie den Rassismus, Kolonialismus, Sexismus und Faschismus zu verstehen. In kaum einer anderen Industrie & Politik lässt sich so gut zeigen, wie die weltweite und historische Ungerechtigkeit zum deutschen Auto und Reichtum führt. Deshalb wollen wir im Folgendem die Gelegenheit nutzen und Autor*innen zu Wort kommen lassen, die eine feministische, antifaschistische oder globale und antikoloniale Perspektive mit einbringen.

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Inhalt:

  • Einleitung. Von Johnny Parks, S. 1
  • BlockIAA – Autokonzerne entmachten, Klima schützen! – Aufruf, S. 1
  • Highways: Lubrication for Invasion.* By Chihiro Geuzebroek, S. 2
  • Die deutsche Auto-Liebe – Gefühlserbschaft aus dem Nationalsozialismus? Von Fred Heussner, S. 3
  • Mobilität der anderen Art: Stahl für den globalen Norden – Knast für den globalen Süden. Von Andrea Lammers, S. 6
  • Workers‘ Protest in the Automotive Industry in China.* By Miao Tian, S. 9
  • Der Traum des Fußgängers und die Industrie des Terrors in Mexiko. Von Magdiel Sánchez Quiroz, S. 11
  • Warum sind Männer anders unterwegs als Frauen? – Wie Androzentrismus die klimarelevante Verkehrswende blockiert. Von Meike Spitzner, S. 12
  • Mobilitätswende statt Antriebswende! Von Merle Groneweg, S. 15

* In der Studienreihe sind zwei der Texte auf Englisch. Aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten konnte eine professionelle Übersetzung ins Deutsche nicht stattfinden. Ebenfalls entschieden wir uns gegen eine automatische Übersetzung, da im Rahmen wissenschaftlicher Texte dem gegenüber Skepsis besteht.

Ein Projekt von Johnny Parks, der beim Kurt-Eisner-Verein ein Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Leben absolviert hat.

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news-44833 Sun, 22 Aug 2021 10:27:01 +0200 Über das Elektorat und Potentiale der LINKEN in Bayern https://bayern.rosalux.de/publikation/id/44833 Kurzauswertung einer Studie der HSS von Max Steininger zum Elektorat der LINKEN. Ende Juli 2021 veröffentlichte die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) ihre neue Studie über die politische Stimmung unter der bayerischen Bevölkerung.

In dieser Kurzauswertung von von Max Steininger, Vorstandsmitglied des Kurt-Eisner-Vereins, liegt der Schwerpunkt auf den Aussagen zur Anhängerinnen und Anhängern der LINKEN in Bayern. Wer sind sie, was bewegt sie, was erwarten sie? Wie lassen sich die Aussagen der Studie interpretieren?

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news-44727 Fri, 30 Jul 2021 19:15:08 +0200 Studienreihe: «Reaktionen auf eine globale Krise – Kritische Analyse und Möglichkeiten» https://bayern.rosalux.de/publikation/id/44727 Vor welche Aufgaben stellt die Coronapandemie die linke Bewegung? Die Coronapandemie stellt die linke Bewegung vor neue Aufgaben. Zum einen nehmen Verschwörungstheorien und Antisemitismus extrem zu. Viele Menschen leugnen wissenschaftlichen Konsens, glauben, dass es die Pandemie nicht gibt, und verbünden sich mit der extremen Rechten im Kampf gegen die von ihnen sogenannten «Eliten». Viele Menschen, die sich vorher als links oder Mitte bezeichnet haben, laufen ins rechte Lager über und bauen mit Esoteriker*innen, Impfkritiker*innen und vielen anderen aus dem Nichts eine verschwörungstheoretische Protestbewegung gegen die Hygienemaßnahmen auf, die teilweise faschistische Umsturzgedanken hegt. Zum anderen werden bestehende Ungerechtigkeit und Diskriminierungen verstärkt. Geflüchtete werden über Wochen in Lager eingesperrt, der weltweite Hunger und die ungleiche Verteilung von Gütern nehmen zu. Häusliche Gewalt ebenso, da die Familien im Lockdown noch enger aufeinander sitzen und sich viele Hilfsnetzwerke im Homeoffice befinden. Dies sind nur einige Beispiele, die aber nicht zur Geltung kommen, da die Netzwerke der Coronaleugner*innen den Diskurs bestimmen.

Wie sieht hier eine linke Perspektive aus? Und welche Möglichkeitenbieten sich zur Veränderung? Damit beschäftigt sich die 41. Studienreihe.

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Inhalt:

Vor welche Aufgaben stellt die Coronapandemie die linke Bewegung? Einführung.
Von Moritz Tille, S. 1

Esoterik und Verschwörungsideologie.
Von Peter Bierl, S. 2

Was ist eigentlich eine Verschwörungstheorie?
Von Marlene Schönberger, S. 3

Verschwörungsideologie und Faktencheck.
Von Giulia Silberberger, Babette Heezen, Rüdiger Reinhardt, S. 4

Ein Jahr autoritäre Rebellen in Ostbayern: Eine Zwischenbilanz.
Von Katharina Fuchs, S. 6

Zwischen Ausbeutung und Corona.
Von Linda Dubiel, S. 9

Antisemitismus, Verschwörungstheorie und deren Verhältnis zu Sozialdarwinismus – eine niederbayrische Perspektive.
Von Anne Hase, S. 11

Von «Vorzeigeminderheit» zu «China-Virus».
Von Jennifer Fu, S. 14

Erfahrungsbericht einer Geflüchteten Familie aus Landshut.
Von Elnara Aghayeva, Moritz Tille, S. 16

Die Linke, Ökologie und Corona – ein Kommentar.
Von Moritz Tille, S. 17

«Corona-Krise als Gelegenheit – Für wen?»
Von Dr. Alexander Neupert-Doppler, S. 18

Kritik oder Verschwörungsideologie?
Von Wanja Musta, Moritz Tille, S. 19

Ein Projekt von Changersdorf in Kooperation mit dem KEV.

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news-41283 Fri, 22 Nov 2019 12:52:54 +0100 Studienreihe zu 100 Jahre Frauenwahlrecht und Revolution https://bayern.rosalux.de/publikation/id/41283 „Dort kämpfen, wo das Leben ist“ – Ein Textheft über ANITA AUGSPURG, CLARA ZETKIN, GABRIELE KÄTZLER, TONI PFÜLF, ROSA LUXEMBURG, SARAH SONJA LERCH, CONSTANZE HALLGARTEN. Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. An seinem Ende stand eine Revolution und Kurt Eisner verkündete den Freistaat Bayern. Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt, und die Frauen dachten an mehr: Mehr Rechte, mehr Freiheit, paritätische Mitbestimmung. Im Rahmen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs luden die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern zu einer szenischen Lesung über Frauen- und Friedensaktivistinnen ein.

Jede darstellende Leserin hatte sich eine berühmte Frau ausgesucht und einen eigenen Text zu ihr geschrieben. Es sollte an mutige Frauen erinnert werden, die Kriege entschieden ablehnten, egal wo und von wem sie geführt wurden. Ihre Forderungen nach Ächtung militärischer Einsätze und Verbot von Waffenproduktionen und Waffenexporten sind erschreckend aktuell und sollten aus diesem Grund einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Texte über die Friedensaktivistinnen sind in dieser Studienreihe abgedruckt. Aufgeführt wurde die szenische Lesung im Rahmen der Jubiläen zu 100 Jahre Bayerische Revolution, Räterepublik und Frauenwahlrecht in München. Zur Studienreihe klick hier.

Mittlerweile liegt auch ein Film der Lesung vor, der bestellt werden kann. Link zum Theaterstück


Inhalt:

  • Einleitung von Brigitte Obermayer und Julia Killet 1
  • Dok: Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit 2
  • Heidi Meinzolt als ANITA AUGSPURG 3
  • Sabine Bollenbach als CLARA ZETKIN 5
  • Christiane Sternsdorf-Hauck als GABRIELE KÄTZLER 7
  • Irmgard Hof er als TONI PFÜLF 9
  • Julia Killet als ROSA LUXEMBURG 11
  • Cornelia Naumann als SARAH SONJA LERCH 13
  • Sibylle Dippel als CONSTANZE HALLGARTEN 14
  • Dank an Brigitte Obermayer 15
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news-40751 Thu, 11 Jul 2019 15:08:20 +0200 Wahlbericht zur Europawahl https://bayern.rosalux.de/publikation/id/40751 Kurzanalyse der Europawahl 2019 in Bezug auf das bayerische Ergebnis der LINKEN Abgesehen von kleineren Ausnahmen spiegelt das bayerische Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 das bundesdeutsche und explizit das westdeutsche Ergebnis wider. Eindeutiger Wahlsieger sind auch in Bayern die Grünen, welche ihr Ergebnis von den bayerischen Landtagswahlen 2018 nochmals steigern konnten. Die CSU konnte Ihr Ergebnis im Gegensatz zu ihrer Schwesterpartei im Bund halten und erreicht wieder über 40 Prozent. Bei den Wahlverlierern ist wieder an erster Stelle die SPD zu nennen. Die AfD konnte ihr Ergebnis zwar leicht steigern, bleibt aber deutlich hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.

Auch DIE LINKE hat in Bayern nochmals 0,6 Prozentpunkte verloren und liegt mit 2,4 Prozent nur knapp vor der Satirepartei „Die Partei“. Zwar gelang es der LINKEN mit 137.000 Wähler*innen im Vergleich zur Europawahl vor fünf Jahren 23.000 Menschen mehr an die Urne zu bewegen, bei der bayerischen Landtagswahl 2018 waren es allerdings noch 220.000 Wähler*innen.

Inhalt

  • Zusammenfassung der Wahlergebnisse der Parteien in Bayern
  • Das bayerische Ergebnis der LINKEN 
  • Wahlnachbefragung zur LINKEN 
  • Einschätzung des Wahlergebnisses der bayerischen LINKEN

Der vorliegende Wahlberichtbezieht sich überwiegend auf die bayerischen Ergebnisse und deren Einschätzung zur Europawahl 2019. Für eine Auswertung der bundesdeutschen Ergebnisse empfehlen wir den Wahlnachtbericht von Horst Kahrs (Referent für Klassen- und Sozialstrukturanalyse, RLS) sowie die Analyse der Europawahlen von Conny Hildebrandt (Referentin für Parteienforschung der RLS).

Der Autor Niklas Haupt ist Politologe und Kulturgeograph. Er arbeitet als Regionalmitarbeiter der Rosa Luxemburg Stiftung in der Geschäftsstelle Nürnberg/Fürth.

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news-40433 Tue, 21 May 2019 14:16:21 +0200 Studienreihe Revolution und Räterepublik in Baiern! https://bayern.rosalux.de/publikation/id/40433 Berichte und Beiträge zur Revolutionswerkstatt 2018/2019 Unter dem Titel „Revolutionswerkstatt“ organisierte das Plenum R mit großem ehrenamtlichem Engagement insgesamt drei Veranstaltungsreihen zur bairischen Revolution und Räterepublik in München mit mehr als 60 Veranstaltungen und drei Ausstellungen. Mit der ersten Reihe im Januar und Februar 2017 waren sie landesweit die ersten, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigten und gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit nach vor allem neuen Themen suchten. 2018 stand die bairische Revolution und 2019 die bairische Räterepublik im Mittelpunkt ihrer Betrachtungen, wobei die Perspektive auf die historischen Ereignisse über München hinaus auf ganz Baiern erweitert wurde. Weitere Infos: www.plenum-r.org

Ziel des Projektes war schließlich die gemeinsame Erstellung eines historischen Stadtplans mit Daten und Ereignissen der Revolution und Räterepublik in München
und einer entsprechenden Landkarte für Baiern: klick hier.

Zur Studienreihe: klick hier.

Inhalt:

  • Einleitung. Von Julia Killet I 1
  • Revolution auf dem Lande. Von Günter Baumgartner I 2
  • Neues über Sarah Sonja Lerch. Von Cornelia Naumann I 4
  • Vor 100 Jahren – Eine gescheiterte Revolution ? Von Bernd Schröder  I 7
  • Novemberlicht. Von Leonhard Michael Seidl I 7
  • „Hysterische Furien und schnatternde Gänse“ – Die ersten  Frauen im bayerischen Parlament. Von Karin Sommer I 8
  • Revolutionärinnen von A (Augspurg) bis Z (Zetkin) – ein fiktives Zusammentreffen. Heidi Meinzolt I 10
  • Das Leben der Hedwig Kämpfer (1889–1947) – Rätin, Richterin und USPD-Frau. Von Adelheid Schmidt-Thomé I 12
  • „Wir Kommunisten sind alle tote auf Urlaub“ – Eugen Leviné vor dem Münchner Standgericht. Von  Christian Dietrich I 14
  • Mord in Gräfelfing. Von Dietrich Grund I 14
  • Rosi Wolfstein, Paul Frölich und die Revolution von 1918/19. Von Riccardo Altieri I 16
  • Gustav Landauer, Anarchist und Hochschulreformer. Vortrag von Dr. Siegbert Wolf I 18
  • Albert Daudistel, Revolutionär und „Flüchtlingskommissar“ in Text und Wirklichkeit. Von Jonas Bokelmann I 20
  • Otto Neurath. Von Daniela Stöppel I 22
  • Hundert Jahre Später. Ausstellung. Carl Nissen, Andreas Paul Schulz, Günter Wangerin I 24
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news-39893 Mon, 28 Jan 2019 17:26:34 +0100 Neuerscheinungen Kurt-Eisner-Studien https://bayern.rosalux.de/publikation/id/39893 Kurt Eisner (1867–1919) war nicht nur erster Ministerpräsident des Freistaates Bayern, er war auch Journalist und Kritiker des Ersten Weltkrieges. Seine Schriften und Reden sowie die Organisation eines Massenstreiks in München im Januar 1918 führten zu seiner Verhaftung. Seit 2016 hat ein Herausgeber*innen-Team die Schriften Kurt Eisner zum Teil erstmalig ediert und eingeleitet.

 

Kurt Eisner

Kurt Eisner: Gefängnistagebuch

19.00 

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Frank Jacob, Cornelia Baddack, Sophia Ebert und Doreen Pöschl

Kurt Eisner-Studien, Band 1

Kurt Eisner (1867–1919) war nicht nur erster Ministerpräsident des Freistaates Bayern, er war auch Journalist und Kritiker des Ersten Weltkrieges. Seine Schriften und Reden sowie die Organisation eines Massenstreiks in München im Januar 1918 führten zu seiner Verhaftung. Im Gefängnis, nicht wissend, ob seine Aufzeichnungen jemals Leser finden würden, rechnete er nicht nur mit den Militärs des Landes, sondern auch mit der Sozialdemokratie ab. Dabei zeigt das sogenannte Gefängnistagebuch die Vielschichtigkeit der Person Eisners, der seine Gedanken der Nachwelt übermittelte.
Die Aufzeichnungen werden nun, knapp einhundert Jahre nach den Ereignissen, in einer kritischen Edition erstmals veröffentlicht. Eisners „Tagebuch“ ist ein historischer Beleg dafür, dass es in Deutschland vehemente Stimmen gegen den Krieg und gegen den politischen Burgfrieden gegeben hat. Kurt Eisner sollte deshalb nicht in Vergessenheit geraten, sondern vielmehr als mahnendes Beispiel für einen offenen politischen Diskurs, der auch unangenehme Wahrheiten nennt, dienen.

Mai 2016, 224 Seiten
Metropol-Verlag
Bestellen: www.metropol-verlag.de/book_series/kurt-eisner-studien/

 

 

Kurt Eisner

Arbeiter-Feuilleton

Band 1: 1909–1911 19.00 

Kurt Eisner-Studien, Band 2

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Swen Steinberg, Frank Jacob, Cornelia Baddack, Sophia Ebert und Doreen Pöschl

Zwischen Dezember 1909 und Mai 1917 stellte Kurt Eisner eigene Artikel und die Texte befreundeter Autorinnen und Autoren in seinem „Arbeiter-Feuilleton“ zusammen und schickte sie an die Redaktionen vorrangig sozialdemokratischer Zeitungen. Eisner kritisierte in diesen Feuilletons soziale Missstände, er kommentierte das politische Tagesgeschehen oder die deutsche Außenpolitik und legte zudem politische Karikaturen historischer oder regierender Staatsmänner sowie des aktuellen Pressebetriebs vor. Eine Auswahl dieser reichhaltigen journalistischen Arbeiten wird in diesem und zwei weiteren Bänden der Kurt Eisner-Studien erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

April 2018, 188 Seiten
Metropol-Verlag
Bestellen: www.metropol-verlag.de/book_series/kurt-eisner-studien/

 

Kurt Eisner

Arbeiter-Feuilleton

Band 2: 1912–1913 19.00 

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Cornelia Baddack, Swen Steinberg, Frank Jacob, Sophia Ebert und Doreen Pöschl

Reihe Kurt Eisner-Studien • Band 3

Zwischen Dezember 1909 und Mai 1917 stellte Kurt Eisner eigene Artikel und die Texte befreundeter Autorinnen und Autoren in seinem „Arbeiter-Feuilleton“ zusammen und schickte sie an die Redaktionen vorrangig sozialdemokratischer Zeitungen. Eisner kritisierte in diesen Feuilletons soziale Missstände, er kommentierte das politische Tagesgeschehen oder die deutsche Außenpolitik und legte zudem politische Karikaturen historischer oder regierender Staatsmänner sowie des aktuellen Pressebetriebs vor. Eine Auswahl dieser reichhaltigen journalistischen Arbeiten wird in diesem und weiteren Bänden der Kurt Eisner-Studien erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

November 2018, 162 Seiten

Metropol-Verlag
Bestellen: www.metropol-verlag.de/book_series/kurt-eisner-studien/

 

Kurt Eisner

Arbeiter-Feuilleton

Band 3: 1914–1917 19.00 

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Doreen Pöschl, Swen Steinberg, Frank Jacob, Cornelia Baddack und Sophia Ebert

Reihe Kurt Eisner-Studien • Band 4

Zwischen Dezember 1909 und Mai 1917 stellte Kurt Eisner eigene Artikel und die Texte befreundeter Autorinnen und Autoren in seinem „Arbeiter-Feuilleton“ zusammen und schickte sie an die Redaktionen vorrangig sozialdemokratischer Zeitungen. Eisner kritisierte in diesen Feuilletons soziale Missstände, er kommentierte das politische Tagesgeschehen oder die deutsche Außenpolitik und legte zudem politische Karikaturen historischer oder regierender Staatsmänner sowie des aktuellen Pressebetriebs vor. Eine Auswahl dieser reichhaltigen journalistischen Arbeiten wird in diesem und weiteren Bänden der Kurt Eisner-Studien erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

November 2018, 172 Seiten

Metropol-Verlag
Bestellen: www.metropol-verlag.de/book_series/kurt-eisner-studien/

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