Aktuelle Nachrichten https://bayern.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright Fri, 21 Jan 2022 11:28:51 +0100 Fri, 21 Jan 2022 11:28:51 +0100 TYPO3 Aktuelle Nachrichten https://bayern.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://bayern.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-41515 Mon, 10 Jan 2022 13:50:00 +0100 Refugee struggle for freedom! https://bayern.rosalux.de/news/id/41515 (Politische) Bildung von Geflüchteten für Geflüchtete Verschiedene Menschen, welche selbst in Lagern und Anker-Zentren leben, bilden sich gegenseitig in Bezug auf Ihre Rechte. D.h. Sie sammeln Wissen über das Grundgesetz, Asylbewerberleistungsgesetz sowie dem Asylgesetz. Dieses Wissen geben sie dann in verschiedenen Sprachen an andere Menschen, in ähnlicher Lebenssituation, weiter.

Einige der Aktiven sind seit Jahren in Kämpfe um Bleiberecht auf kollektiver sowie persönlicher Ebene involviert. Im Bereich Asylrecht gilt der Satz „Das Private ist Politisch“ im Höchstmaß.

Die Gruppe der Aktiven reist im Sinne der politischen Bildung sowie des politischen Aktivismus von Lager zu Lager.

Sie klopfen an den Türen, organisieren sich bei Bedarf Übersetzung, setzen sich in die Mehrbettzimmer oder in die Gemeinschaftsräume und hören den Menschen und ihren Belangen zu, organisieren sich, bilden sich gegenseitig und klären über das deutsche Asylsystem auf.

Auch teilen sie beispielsweise Prozesskostenhilfeanträge aus, füllen diese gemeinsam aus, um dann Klagen gegen die Geldkürzungen unter dem Vorwand der verweigerten Mitwirkungspflicht erheben zu können.
 
Die Aufklärung der Rechte ist ein entscheidendes Medium als entrechtete Person in Deutschland, die aufgrund von Sprachbarrieren und dem staatlichen Unwillen der Übersetzung daran gehindert wird, sich selbst über die eigenen Rechte zu informieren.

Bildung als Basis des Widerstandes, sowohl kollektiv als auch  persönlich ist immer politisch und immer auch privat.

Bildung und damit einhergehend ebenso Vernetzung und rechtlicher Widerstand als Aktiv werden gegen die Verwehrung des Rechtes zu kommen, zu gehen und zu bleiben. Gegen Security-Gewalt, v.a. von rechten Betreibern. Gegen Sachleistungen und Taschengeld, sowie Taschengeldkürzungen. Für ein Recht auf Arbeit und Grundsicherung. Gegen die Mitwirkungspflicht und ihre Repression. Für ein Recht auf Wohnsitznahme und gegen Lagerzwang, prinzipiell für ein Recht auf ein Leben in Würde.

Aktuell reist die Gruppe an verschiedenen Tagen in verschiedene Lager und Anker-Zentren. Im vergangenen Jahr konnten sich bereits Menschen aus der Münchner Funkkaserne, Fürstenriedwest, Ebersberg sowie in Rosenheim, Donauwörth, Ingolstadt, Manching und Bad Tölz in den jeweiligen Lagern organisieren. Ab Januar 2020 werden wieder verstärkt mit dem Bayernticket oder mit dem Auto (entlegene) Orte aufgesucht und Menschen über ihre Rechte aufgeklärt.

Diese Form der Bildung und Vernetzung findet jedes Jahr, aufgrund der hohen Zahl an Abschiebungen und Flucht aus Deutschland, erneut statt.

Noch immer wird eine Möglichkeit gesucht, medienwirksam an die Öffentlichkeit zu treten, um gegen diese Zustände laut werden zu können.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeit: klick hier!

Eine Veranstaltungsreihe von Refugee Struggle For Freedom in Kooperation mit dem KEV.

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news-45674 Wed, 05 Jan 2022 09:45:07 +0100 Das Sierra Leone Protestcamp in München https://bayern.rosalux.de/news/id/45674 Interview mit den Protestierenden Das Interview kann hier angehört werden.

Seit nunmehr acht Wochen protestieren Geflüchtete aus Sierra Leone in München für ihr Bleiberecht. Ihr Protestcamp errichteten sie Mitte Oktober zuerst vor der Zentralen Ausländerbehörde Oberbayern. Seitdem harren sie bei eisigen Temperaturen mitten in München aus, um auf ihrer Situation aufmerksam zu machen. In Sierra Leone drohen den Menschen Gewalt und Verfolgung, sowie Folter und Mord. Mittlerweile sind die Protestierenden an den Königsplatz umgezogen. Dort haben sie einen Kältebus organisiert, der bei den Minusgraden bitter nötig war.

In einem Interview haben wir mit zwei Protestierenden des Camps gesprochen, Solomon und Fatmata. Sie schildern ihre Lage und machen deutlich, wie essenziell ihre Forderungen sind. (Das Gespräch mit Fatmata ist auf Englisch.)

Sie erzählen von der Situation in Sierra Leone, von der Situation auf dem Camp und wie sie unterstützt werden können. Jana, eine Mitarbeiterin des Bayerischen Flüchtlingsrates, gibt eine rechtliche Einschätzung der Lage.

Das Interview führte Samina Butt, FSJlerin im KEV.

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news-45241 Thu, 09 Dec 2021 14:25:00 +0100 Klima und Kapitalismus - linke Antworten https://bayern.rosalux.de/news/id/45241 Neues Projekt im Kurt-Eisner-Verein. Nächstes Treffen Donnerstag, 16. Dezember, 19 Uhr, online Der jüngste Bericht des Weltklimarates hat einmal mehr gezeigt, wie dramatisch die Lage ist, welche ökologischen Katastrophen bevorstehen. Weit verbreitet ist jedoch der Glaube an einen fairen, grünen Kapitalismus, die illusionäre Versöhnung von Ökonomie und Ökologie durch einen Green New Deal, aber auch ein Gefühl der Ohnmacht.

Wir wollen uns deshalb mit grundsätzlichen Fragen beschäftigen. Warum sind Kapitalismus und Umweltschutz unvereinbar? Warum sind Lohnabhängige an dieses System gekettet? Warum sind nicht alle gleichermaßen schuld am Umweltkollaps und von den Folgen unterschiedlich betroffen? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, in der der Stoffwechsel mit der Natur rational geregelt ist, statt blindwütig und destruktiv abzulaufen? Durch welche Strategien, welche Vorgehensweisen und welche Forderungen ließe sich die Gesellschaft verändern?

Gedacht ist an ein längerfristiges Projekt. Treffen ist jeden zweiten Donnerstag online. Themen des zweiten Treffens werden u.a. sein:

 

  • Einschätzung der ökologischen Zerstörungen und ihrer Konsequenzen
  • Kapitalismuskritik
  • Kritik von Staat und Nation

Gestartet wird mit einer Diskussion über den Beitrag «Erhitzt und verdichtet» von Christian Zeller (erschienen in Analyse & Kritik, August 2021). Als Hintergrundmaterial dienen die Teile 1 und 2 einer Artikelserie von Zeller vom Oktober/November (klick hier). Dazu gibt es ein kurzes Input-Referat.

Die nächste Zusammenkunft ist am Donnerstag, 16. Dezember, um 19 Uhr.

https://indigo.collocall.de/ann-ut6-son-r41

Raumzugangscode: 942848

Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen.

Organisiert von Peter Bierl und Moritz Tille, Mitglieder des Kurt-Eisner-Vereins

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news-45391 Wed, 10 Nov 2021 12:51:00 +0100 Gesundheitsversorgung neudenken https://bayern.rosalux.de/news/id/45391 Ein Gutachten zur Möglichkeit von kommunalen Medizinischen Versorgungszentren des Institut für Gesundheitsökonomik im Auftrag der Rosa Luxemburg Stiftung Bayern und der Stadtratsfraktion DIE LINKE./ Die PARTEI. Liebe Leser*innen,

Corona hat es uns noch einmal schmerzlich ins Bewusstsein gerufen: Gesundheit und Armut sind zwei Seiten derselben Medaille. Denn geringes Einkommen, beengte Wohnverhältnisse, Stress und Diskriminierungserfahrungen beeinflussen, wie alt wir werden und wie gesund wir leben können. Das bedeutet zum Beispiel für die Landeshauptstadt, dass sich insbesondere Münchner*innen aus sozial benachteiligten Stadtteilen nicht nur häufiger mit Corona anstecken, sondern sie auch ein höheres Risiko für einen besonders schweren Krankheitsverlauf haben und sie von einer höheren Hospitalisierungsrate betroffen sind. Diese soziale Ungleichheit wird durch eine unzureichende haus- und kinderärztliche Versorgung in den benachteiligten Stadtteilen verschärft und zeigt sich in allen großen Städten der Bundesrepublik in ähnlicher Weise.

Aus diesen Beweggründen haben wir die Frage bearbeitet, wie und unter welchen Rahmenbedingungen Kommunen medizinische Versorgungszentren gründen können. Das Ziel der lokalen Gesundheitszentren ist die Bekämpfung dieser sozialen Ungleichheit. Mit den Versorgungszentren soll die mangelhafte medizinische Infrastruktur ausgeglichen und eine problemorientierte und ganzheitliche Betreuung sichergestellt werden, die auch der sozialen Dimension von Gesundheit gerecht wird.

Diese Frage beschäftigt aber nicht nur den städtischen Bereich. Durch den Mangel an Hausärzt*innen auf dem Land, ist die ärztlichen Versorgung auch im ländlichen Raum für Kommunalpolitiker*innen ein brisantes Thema.

Mit dem vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten wird deutlich, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, integrierte Versorgungszentren in kommunaler Hand zu gründen. Die Hürden sind bewältig- und leistbar für Kommunen. Dieses Instrument ist Kommunen seit dem Jahr 2015 gegeben. Wesentlich ist dabei eine ganzheitliche Betrachtung, in deren Kern die Verbindung von medizinischem Versorgungszentrum und anderen Einrichtungen, wie zum Beispiel Räumen für Selbsthilfe, steht.

Eines machen die aktuellen Zahlen aber auch deutlich: Für Investoren sind medizinische Versorgungszentren derzeit eine sehr lukrative Anlagemöglichkeit. Doch wenn sich private Investoren nun in die ambulante Versorgung einkaufen, wird die Privatisierung des Gesundheitssystems fortgesetzt. Eine Privatisierung des Gesundheitssystems hat bei den Krankenhäusern schon stattgefunden. Nun gilt es, für die kommunale Ebene bei der ambulanten Versorgung nachzusteuern. Im Sinne einer patientenorientierten Gesundheitsversorgung und nicht eines profitorientierten Systems.

Das vorliegende Gutachten ist am Beispiel Münchens konzipiert, die Ergebnisse sind allerdings auf viele Städte und Regionen in der Bundesrepublik übertragbar.

Mit solidarischen Grüßen

Stefan Jagel                                                               Niklas Haupt
Fraktionsvorsitzender, DIE LINKE                           Rosa Luxemburg Stiftung Bayern -
im Stadtrat München                                                Kurt Eiserner Verein

November 2021

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news-44254 Fri, 07 May 2021 14:15:36 +0200 «Baiern ist fortan ein Freistaat» https://bayern.rosalux.de/news/id/44254 Ausstellung «Gesichter der Revolution» verlängert Die Revolution 1918 wurde nicht von einer anonymen Masse getragen, sondern von Personen mit Namen, Gesichtern und Lebensgeschichten. Wer waren die bairischen Revolutionärinnen und Revolutionäre rund um Kurt Eisner?

Dieser Frage widmet sich die Ausstellung, die bis Ende 2021 in den Räumen des Kurt-Eisner-Vereins, Westendstraße 19, 80339 München, zu sehen ist. Kontakt: Julia.Killet@rosalux.org, 089-51996353

Kurator und Künstler: Wolfram Kastner, München, Aktionskünstler, Kurt-Eisner-Kulturstiftung, Das andere Bayern e.V.

Video mit dem Aktionskünstler Wolfram Kastner: klick hier

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news-44093 Mon, 12 Apr 2021 15:14:27 +0200 Extremismus, Adorno und die CSU - Eine Analyse des CSU Grundsatzprogramms https://bayern.rosalux.de/news/id/44093 Podcast und wissenschaftliche Studie Ein Podcast zum Thema kann hier angehört werden.

In ihrer Bachelor-Arbeit geht Marie-Sophie Vogel auf die wissenschaftliche Diskussion um die Hufeisentheorie - auch Extremismusmodell genannt - ein. Nach einer Darstellung der Theorie und der Kritik daran überprüft sie den Mitte-Begriff.

Da die Theorie auf der Annahme beruht, dass die Mitte demokratisch ist, werden mithilfe von Adornos Theorie der Mündigkeit Merkmale mündiger, demokratischer Individuen und Gesellschaften als Kategorien festgelegt. Die so gebildeten Kategorien aus Adornos Theorie werden dann auf das Grundsatzprogramm der CSU, als Akteur der Mitte angewandt. Die Fragestellung lautet also, ob die CSU als Akteur der Mitte demokratiefähig ist und damit das Extremismusmodell bestätigt oder widerlegt.

Es stellt sich heraus, dass eine Explikation des Materials an vielen Stellen notwendig ist, um eine eindeutige Antwort auf diese Frage zu geben. Die Ergebnisse, die aus den Forschungen Marie-Sophie Vogels gewonnen werden, deuten aber an, dass die CSU ethnozentrisch und faschistisch im Sinne der Studien des autoritären Charakters Adornos und damit undemokratisch ist. Vor allem gegenüber Fremdgruppen zeichnet sich die CSU durch hierarchisches Denken aus. Die gefundene Tendenz stellt das Extremismusmodell in Frage, denn es erweckt den Eindruck, dass das formale Bekenntnis zur Freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht ausreicht, um Demokratiefähigkeit zu garantieren und damit, dass der Mitte-Begriff durch fehlende Trennschärfe zu den Rändern wissenschaftlich nicht haltbar ist. Marie-Sophie Vogels Forschungen können als ein erster Schritt gewertet werden, um die Extremismustheorie mit Hilfe der Parteiforschung zu widerlegen.

Die Bachelor-Arbeit mit dem Titel Mündige Mitte? Überprüfung der Tragfähigkeit der Extremismustheorie durch das Konzept der Mündigkeit Adornos anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse des Grundsatzprogramms der CSU als Akteur der "Mitte" kann hier heruntergeladen werden.

Marie-Sophie Vogel ist Klimaaktivistin und antifaschistische Aktivistin aus Niederbayern.

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news-43928 Wed, 10 Mar 2021 18:05:36 +0100 Schutzbund-Partisanen-Widerstand https://bayern.rosalux.de/news/id/43928 Bildungsreise und Wanderung vom 05.09. bis 11.09.2021 rauf den Spuren des bewaffneten Widerstands in Österreich 1934-1945 In Österreich hat es 1934 den ersten bewaffneten Aufstand gegen den Faschismus durch Angehörige des sozialdemokratischen »Schutzbundes« gegeben. Dieser wurde in den »Februarkämpfen« nach wenigen Tagen von dem austrofaschistischen Regime blutig niedergeschlagen. Viele der daran beteiligten Schutzbündler_innen mussten aus Österreich flüchten und schlossen sich in Folge etwa den Internationalen Brigaden in Spanien an. Andere traten – enttäusch von der sozialdemokratischen Parteiführung – in die verbotene Kommunistische Partei (KPÖ) ein, um den illegalen Kampf gegen den Faschismus in Österreich weiter zu führen.

Nach dem sogenannten „Anschluss“ an Nazi-Deutschland bildeten sich in unterschiedlichen Bergregionen Österreichs Partisan_innengruppen, die sich oft aus untergetauchten Kommunist_innen, geflüchteten KZ-Häftlingen, überzeugten Christ_innen oder desertierten Wehrmachtsangehörigen zusammensetzten. In dem an Bayern grenzenden Salzkammergut war die Partisan_innenbewegung »Willy/Fred« aktiv. Die Gruppe wuchs ab 1944 stark an. Auf dem von den Nazis nie entdeckten Unterstand »Igel« lebten bald bis zu 30 bewaffneten Partisanen. Eine noch größere Zahl war verstreut auf Almen und bei vertrauenswürdigen Kontaktpersonen untergetaucht. Insgesamt gehörten der Bewegung Ende 1944 bis zu 500 Personen im Salzkammergut an.

Auf der Bildungsreise werden wir die Bedingungen und verschiedenen Phasen und Akteur_innen des antifaschistischen Widerstands in Österreich 1934-1945 kennenlernen.

Stationen der Reise (u.a.):

  • Auf den Spuren des Februar 1934 in Wien – Kontinuitäten & Brüche: Austausch zu Antifaschismus in Österreich damals & heute
  • Besuch im Museum «Roter Waschsalon» im Karl-Marx-Hof Wien
  • Besuch im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands Wien
  • Besuch im Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien
  • Rundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung von 1934-1945 in „Favoriten“ (einem traditionellen Arbeiter*innenbezirk von Wien)
  • Zweitägige geführte Wanderung auf den Spuren der Partisanenruppe »Willy/Fred« im Salzkammergut.
  • Besuch der KZ Gedenkstätte in Ebensee.

Während der Woche ist eine geführte Bergwandertour eingeplant (Salzkammergut) incl. Übernachtung auf der Hütte (Ischler Hütte). Wetterfeste Kleidung, Wanderschuhe und Wanderrucksack sind daher notwendig.

Der Teilnahmebeitrag von 550 Euro beinhaltet die Hotelunterkünfte für sechs Übernachtungen im Doppelzimmer, incl. Frühstück, das Reiseprogramm und die vor Ort anfallenden Bahn und Taxi-Transfers, Eintrittsgelder in Museen etc. Bei Unterkunft im Einzelzimmer umfasst der Teilnahmebeitrag 700 Euro.

Unterkunft: Für den Zeitraum 05.09 bis 11.09.2021 sind für alle Teilnehmenden auf unseren Reisestationen Unterkünfte gebucht. Vier Nächte im Hotel Magdas Wien, je eine Nacht in Bad Goisern, im Luise-Wehrenfennig-Haus bzw. Bad Ischl, in der Ischler Hütte (die Übernachtung auf der Ischler Hütte ausschließlich in Vier-Bettzimmern).

An- und Abreise zum/vom Veranstaltungsort (Wien bzw. Ebensee) ist selbst zu organisieren.

Termine: Anreise 05.09.2021 (Sonntag/Wien) bis Abreise 11.09.2021 (Samstag/Ebensee). Ab Ebensee besteht eine Zugverbindung nach München. Das Seminarprogramm findet von Montag bis Samstag (06.09, 10:00 Uhr bis 11.09.2021, 14:00) statt. Ein ausführliches Seminarprogramm mit Hintergrundinformationen zu Reise und Thema wird den Teilnehmenden rechtzeitig vor Reisebeginn zur Verfügung gestellt.

Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung: Die Reise ist in einigen Bundesländern für die Programmtage von Montag bis Donnerstag als gesetzlicher Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung anerkennungsfähig. Bei Rückfragen bitte an Andreas Merkens (andreas.merkens@rosalux.org) wenden.

Reiseleitung: Rainer Hackauf (Historiker, Wien) & Niklas Haupt (RLS Bayern/Fürth)

Anmeldung: Bis zum 30.04.2021 ist die Anmeldung ausschließlich Teilnehmer_innen mit Wohnsitz in Bayern vorbehalten. Eine Warteliste für Interessent_innen ausserhalb von Bayern wird eingerichtet. Ab dem 01.05.2021 erfolgt eine Öffnung auch für andere Bundesländer. Darüber hinaus erfolgt die Berücksichtigung für die Teilnahme entsprechend dem Eingang der schriftlichen Anmeldungen.

Anmeldeformular und Teilnahmebedingungen.


Weiterführende Infos zu Thema und Stationen der Reise:

Das Rote Wien im Waschsalon - Ausstellung

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien

Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands

"Fragmente des Widerstands" - Radio Salzkammergut. Die Widerstandskämpfer im Salzkammergut, u.a. mit den Zeitzeugen Alois Straubinger und Karl Gitzoller.

Zeitgeschichtemuseum und KZ Gedenkstätte Ebensee - Film youtube


Corona - Update

Die Corona-Pandemie erschwert die Planung unserer Bildungsreisen!
Wir sind zuversichtlich ab Sommer 2021 wieder regulär unsere Reisen durchführen zu können.
Dennoch werden die Bildungsreisen nur unter Einschränkungen stattfinden können: Vorgaben, die sich aus den allgemeinen Regelungen des Gesundheits- und Hygieneschutzes in der jeweiligen Reiseregion ergeben, werden von uns umgesetzt.
Für jede Reise gilt, dass wir die Entwicklung der Pandemie in der Region genau verfolgen und abwägen, wie wir als Veranstalter die inhaltliche wie organisatorische Durchführung der Reise gewährleisten können und unserer Verantwortung für die gesundheitliche Sicherheit aller Teilnehmenden gerecht werden.

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news-43879 Tue, 02 Mar 2021 12:31:51 +0100 «MARX FÜR ALLE!» https://bayern.rosalux.de/news/id/43879 Einführung in Marx' Analyse und Kritik des Kapitalismus. Dreiteiliger Online-Workshop. In dem Workshop werden zentrale Ideen und Begriffe der Marx’schen Kapitalismuskritik verständlich zusammenfasst und diskutierbar gemacht. Dabei wird Marx’ Theorie weder als endgültige Wahrheit eines überlebensgroßen Denkmals linker Theorie noch als interessante, aber heute weitgehend überholte Polemik gegen den Kapitalismus des 19. Jahrhunderts dargestellt werden, wie es oft im Feuilleton oder in der Mainstream-Ökonomie geschieht. Stattdessen werden die Teilnehmer_innen ermächtigt, sich Marx’ ökonomische Theorie als lebendiges Analysewerkzeug für das Verständnis der kapitalistischen Produktionsweise in Vergangenheit und Gegenwart anzueignen.

Dieser Workshop ist ein Angebot für Teilnehmer*innen, die sich bislang nicht mit Marx beschäftigt haben, sich nicht an «ihn heran getraut haben» bzw. denen andere Angebote (Lesekurse, Diskussionsveranstaltungen usw.) zu kompliziert, unverständlich und zeitaufwendig waren. Er soll die weit verbreiteten Schwellenängste vor Marx nehmen und stattdessen Lust machen, sich mit Marx’ Werk und ökonomischer Theorie zu beschäftigen. Es wird kein Vorwissen über Marx vorausgesetzt.

Teamer: Christoph Ernst hat Soziologie, Politik und Politische Ökonomie studiert. Er ist Referent für ökonomische Grundlagenbildung bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Schwerpunkte seiner Bildungsarbeit sind ökonomische Theorien, Analyse der kapitalistischen Ökonomie und Wirtschaftskrisen.

Termine:

Donnerstag, 1. April, 18-20 Uhr
Donnerstag, 8. April, 18-20 Uhr
Donnerstag, 15. April, 18-20 Uhr

Eine Anmeldung ist notwendig unter: Christoph.Ernst@rosalux.org 

Veranstaltungsformat: Die Veranstaltungen finden digital mit dem Videokonferenz-Tool Zoom statt. Die Einwahldaten werden nach Anmeldung versendet.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Veranstaltungsreihe des Kurt-Eisner-Vereins.

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news-43802 Mon, 15 Feb 2021 17:17:31 +0100 Einführung feministische Theorie und Praxis https://bayern.rosalux.de/news/id/43802 Grundlagenschulung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern Nach 150 Jahren Frauenkampf sind die Frauen noch immer nicht von Ausbeutung und Unterdrückung befreit. In der Grundlagenschulung «Einführung in die feministische Theorie & Praxis» wollen wir uns mit dieser Situation beschäftigen.

In 150 Jahren haben sich verschiedene politische Kämpfe abgespielt, die von Frauen angeführt wurden und zum Teil zu gesellschaftlichen Umwälzungen führten. Neben der Praxis entstanden feministische Theorien, in denen unterschiedliche Positionen und Prozesse diskutiert wurden.

In der digitalen Grundlagenschulung wird die Teamerin Günseli Yilmaz die Geschichte der Frauenbewegung von der ersten Welle (Frauenwahlrecht) bis hin zu der revolutionären zweiten Welle gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren. Dabei gibt sie einen Überblick über die verschiedenen Strömungen des Feminismus und ordnet ihre Entwicklungen & Motive in den historischen Kontext ein.

Eine Anmeldung ist notwendig unter: Johnny.Parks@rosalux.org. Nach der Anmeldung schickten wir euch die Texte zur Vorbereitung und die Einwahldaten zur Teilnahme. Die digitalen Veranstaltungen finden mit «Big Blue Button» statt.

Teamerin: Günseli Yilmaz studierte Philosophie an der Ludwig Maximilians Universität München. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit dem materialistischen Feminismus. Seit 2020 studiert sie Philosophie an der Humboldt Universität zu Berlin. Sie schreibt für das Philosophiemagazin Cogito und hält Vorträge im Rahmen politischer Veranstaltungen & innerhalb des Unikontexts.

Programm

  • Einleitende Sitzung – Warum Feminismus? Mittwoch, 17. März, 19 Uhr (Achtung Terminänderung, urspr. 24.3.)
  • Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft – Entstehung der Frauenbewegung Mittwoch, 7. April, 19 Uhr
  • Kritik an der ersten Welle – Entstehung der revolutionären zweiten Welle Mittwoch, 21. April, 19 Uhr
  • Intersektionalität und der Erfolg des Feminismus Mittwoch, 5. Mai, 19 Uhr
  • Queerfeministische Utopien – Gender Trouble Mittwoch, 26. Mai, 19 Uhr
  • Aneignung des Feminismus – Zerfall des revolutionären Potenzials Mittwoch, 9. Juni, 19 Uhr
  • Lernen aus der Geschichte – Notwendigkeit des Klassenstandpunkts im Feminismus Mittwoch, 23. Juni, 19 Uhr
  • Materialistischer Feminismus & Carearbeitsdebatte Mittwoch, 7. Juli, 19 Uhr
  • Kernthemen feministischer Organisation & Praxis Mittwoch, 21. Juli, 19 Uhr
  • Abschlusssitzung Mittwoch, 4. August, 19 Uhr

Eine Veranstaltungsreihe des Kurt-Eisner-Vereins.

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