2. Oktober 2020 Workshop Analyse faschistischer und neofaschistischer Reden

Teil 1: Adolf Hitler: Rede zum 1. Mai 1933

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein
Westendstraße 19
80339 München

Zeit

02.10.2020, 16:00 - 19:00 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus

Zugeordnete Dateien

Die „Faszination“, mit der viele Reden von Nazis verfolgt wurden und werden, könnte frau/man mit dem Ernst-Bloch-Zitat „Kommunisten reden wahr, aber von Dingen; Nazis reden falsch, aber zu den Menschen“ auf den Punkt bringen. Doch für eine grundlegende Analyse faschistischer Rhetorik, die sowohl Inhalt als auch Form (um die jeweilige Funktion im sozialen und politischen Kontext nicht zu vergessen) verstehen und die Gefahr solcher Reden auf den Punkt bringen will, reicht Blochs aphoristischer Satz nicht aus.

Wir wollen Reden von Adolf Hitler (Berlin, 1. Mai 1933), Björn Höcke (Dresden, Frühjahr 2016), Marc Jongen (Februar 2017; Migration & Thymustraining) und Christian Demmel (Rosenheim 2018: Rede zum Thema «Migration» hören, studieren und mit dem Werkzeug der kritischen Ideologietheorie herausarbeiten, was die Reden im Text und im „geheimen Text“ bedeuten.

Referenten sind Wolfgang Veiglhuber, der lange Jahre das politische Programm des DGB Bildungswerks e.V. verantwortete; und Klaus Weber, der sich seit mehr als 35 Jahren mit Faschismus und Rassismus theoretisch beschäftigt.

Die Workshops (zum Fragen, Mitdenken, gemeinsamen Lernen) finden jeweils freitags von 16 bis 19 Uhr statt.

Anmeldung: dr.k.weber@t-online.de

Literatur wird mitgebracht.
Empfohlen wird: Weber, Klaus: Projekt Ideologie-Theorie. Faschismus und Ideologie. Neu hg., Argument Verlag, Hamburg.

Termine: 
17. April 2020 (Adolf Hitler: Rede zum 1. Mai 1933)
8. Mai 2020 (Björn Höcke: Dresdner Rede 2017)
29. Mai 2020 (Marc Jongen: Rede zu "Thymus und Migration" am völkisch-faschistischen Institut für Staatspolitik)
19.Juni 2020 (Christian Demmel: Rede zum Thema "Migration" 2018 im Kreisverband Rosenheim)

Standort

Kontakt

Dr. Julia Killet

Regionalbüroleiterin Bayern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein

Telefon: +49 89 51996353