24. November 2021 Diskussion/Vortrag KZ-Bordelle (hybrid)

Teil des NS-Terrors, Teil der Geschichte sexueller Gewalt gegen Frauen.

Information

Veranstaltungsort

EineWeltHaus
Schwanthalerstraße 80
80336 München

Zeit

24.11.2021, 18:30 - 21:00 Uhr

Zugeordnete Dateien

Bis zum Kriegsende entwickelte sich der NS-Staat zum größten Bordellbetreiber Europas mit einem flächendeckenden Netzwerk staatlich errichteter Bordelle.  Von 1942 bis 1945 wurden nach Himmleers Anweisungen in den 10 großen Konzentrationslagern – darunter Dachau – Häftlingsbordelle errichtet.

Unsere Veranstaltung informiert mit den folgenden Referentinnen und anhand von Filmdokumenten über die Lagerbordelle, ihre Funktion und die sexuelle Gewalt gegen Frauen. Sie sucht nach den Gründen des organisierten Schweigens zu dieser besonderen Gewalt gegen Frauen.

- Prof. Christa Paul lebt und lehrt in Hamburg und ist Autorin  Zwangsprostitution - Staatlich errichtete Bordelle im Nationalsozialismus
- Manuela Schon ist Soziologin und Autorin
- Dr. Inge Kleine ist Historikerin und Autorin von Abolition 2014

Die Einwahldaten finden sich auf folgender Seite: www.kofra.de

Eine Veranstaltung des AK Stop Sexkauf München - Arbeitskreis zur Beendigung der Prostitution in Kooperation mit dem KEV.

Standort

Kontakt

Dr. Julia Killet

Regionalbüroleiterin Bayern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein

Telefon: +49 89 51996353