Beschreibung
In bundes- und bayernweiten Statistiken erreichen rechte Straf- und Gewalttaten derzeit Rekordwerte. Doch wie sieht es in der Kleinstadt Eichstätt mit Rechtsextremismus aus?
Ziel des Abends ist es, über aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus und Neonazismus in der Region zu informieren und darzulegen, was Bürger, Institutionen, Vereine und Organisationen tun können. Die Veranstalter:innen reagieren damit unter anderem auf einen rassistischen Angriff in der Eichstätter Innenstadt auf zwei Studentinnen aus dem Iran im vergangenen Jahr; eine von ihnen wird von ihren Erfahrungen als ausländische Studierende berichten.
Zudem wird Robert Andreasch (Experte für Rechtsextremismus, Mitarbeiter a.i.d.a. Verein) zu Gast sein. Er stellt seine Erkenntnisse zur extremen Rechten im Eichstätter Stadtgebiet und dem Umland vor und erläutert, welche Rolle diese im Komplex um den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) spielte.
Weitere Gäste sind Mitarbeitende der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern, sie erzählen von ihren Erfahrungen aus der Beratungsarbeit in der Region.
Robert Andreasch, Journalist und Autor, Mitarbeiter bei NSU-watch und A.I.D.A.-Archiv
Mitarbeiter:innen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern
Erfahrungsbericht einer Studentin, die 2024 Opfer eines rassistischen Angriffs in Eichstätt wurdeModeration: Kurt Eisner Verein für politische Bildung in Bayern e. V.
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich!
Bitte per E-Mail: eichstaett@kurt-eisner-verein.de
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische odersonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Standort
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein
E-Mail: kev@kurt-eisner-verein.de
Telefon: 089 51996353