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Zwischen Dezember 1909 und Mai 1917 stellte Kurt Eisner eigene Artikel und die Texte befreundeter Autorinnen und Autoren in seinem „Arbeiter-Feuilleton“ zusammen und schickte sie an die Redaktionen vorrangig sozialdemokratischer Zeitungen. Eisner kritisierte in diesen Feuilletons soziale Missstände, er kommentierte das politische Tagesgeschehen oder die deutsche Außenpolitik und legte zudem politische Karikaturen historischer oder regierender Staatsmänner sowie des aktuellen Pressebetriebs vor. Eine Auswahl dieser reichhaltigen journalistischen Arbeiten wird in diesem und zwei weiteren Bänden der Kurt Eisner-Studien erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Inhalt
Einleitung von Frank Jacob und Swen Steinberg
1. Zur Gründung des Arbeiter-Feuilletons: Ein Brief von Kurt Eisner
2. Zur Emanzipation der Frau
- Das Besitzrecht am Menschen: Zur Stuttgarter Künstlertragödie
- Der Stutengarten
- Die Kindesmörderin
- Ehe: Zum „Grenzfall“ Herberich
3. Politische Schriften
- Magdeburger Sauerkraut
- Theobalds Großvater
- Ha! Ha! Eine Moabiter Zukunftsschlacht
- Kronprinzenfahrt
- Das Vaterrecht: Eine Novelle zur Strafprozess-ordnung
- Der heilige Rock
- Sozialistische Bekenntnisse
4. Gesellschaftskritik
- Herr Trunk. Ein Schnapsmärchen
- Kleine Märchen vom Tage
- Die Rabenmutter
- Die Pfingstrose
- Die lächerliche Natur
- Der Zölibat
- Arbeit und Tuberkulose
- Der Kampf gegen die Warenhäuser
- Gewerbe des Todes
- Mörderische Berufe
- Amüsierschweiß. Berliner Sommerfreuden
5. Kriegskritik
- Albanesen
- Diplomatische Verständigung
- Ein chinesischer Reaktionär
- Aufstellung der von Kurt Eisner signierten
Artikel des „Arbeiter-Feuilletons“, 1910–1911
Quellen- und Literaturverzeichnis
Herausgeberinnen und Herausgeber