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Kurt Eisner

Ministerpräsident Kurt Eisner während der Fahrt zur Reichskanzlei in Berlin anläßlich der Reichskonferenz der Bundesdeutschen Regierung in Berlin, 22. November 1918. Foto: Robert Sennecke
Kurt Eisner wurde am 14. Mai 1867 in Berlin geboren und am 21. Februar 1919 in München ermordet. Er war ein sozialistischer Politiker (zuerst Mitglied der SPD und ab 1917 USPD). Als Journalist und Schriftsteller arbeitet er in Berlin, Nürnberg und München.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges engagiert sich Eisner neben Clara Zetkin und Albert Einstein im pazifistischen Verein „Bund Neues Vaterland“. In der neugegründeten Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) wird er für Bayern als Vorsitzender gewählt. Am 8. November 1918 ruft Eisner  den Freistaat Bayern aus.

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt! Bayern ist fortan ein Freistaat! 

Einen Tag später wird Eisner in dem provisorischen Nationalrat zum ersten Ministerpräsidenten Bayern ernannt. Auf dem Weg zum Landtag wird Kurt Eisner am 21. Februar 1919 von dem Reserveleutnant Anton Graf Arco auf Valley erschossen. 

Max Uthoff (Die Anstalt) zum 100. Jahrestag der Ermordung von Kurt Eisner



Zwischenfälle - Hörgeschichte auf Radio Z: Geboren 1930. Die Enkelin des Revolutionärs Kurt Eisner
Bei einem Gespräch mit den „Zwischenfällen“ schildert Gerda die Verfolgung durch die Nazis aus der Perspektive des Mädchens, das sie bei der erzwungenen Flucht von Nürnberg nach Berlin noch gewesen war.

Diskussion/Vortrag: Wer war Kurt Eisner?

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