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Publikation : Gemeinden stemmen sich gegen die „Bergbau-Lokomotive“

In Kolumbien wehren sich immer mehr Menschen in lokalen Volksabstimmungen gegen Bergbau in ihren Gemeinden

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Erschienen
November 2017
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Kohlebergbau bei Samaca, Kolumbien. CC BY-NC-ND 2.0, Foto: Scott Wallace / World Bank

Weltweit wächst die Zahl neuer Bergbauprojekte. Trotz aktueller Schwankungen versprechen die Weltmarktpreise für Rohstoffe auch weiterhin hohe  Unternehmensgewinne und Staatseinnahmen. Kolumbien ist mit reichen Kohle-, Gold und Nickelvorkommen ein attraktives Land für ausländische Investoren. Doch während den einen Gewinne winken, sorgen sich andere um den Schutz der Umwelt und die Qualität ihrer Lebensbedingungen.

In den letzten Jahren haben daher die Konflikte um den Bergbau im Land zugenommen. Wachsende Bedeutung erlangen hierbei lokale Volksabstimmungen, sogenannte consultas populares. Trotz der Versuche vonseiten der Regierung und der Unternehmen, Volksabstimmungen die Legitimation zu entziehen, entfalten diese politische Wirkung: Vorhaben werden verzögert, Unternehmen lassen ihre Aktivitäten ruhen, die Regierung kommt in Zugzwang. Hieran wird deutlich, welche Rolle die lokalen Volksabstimmungen für einen Wandel der Rohstoffpolitik spielen könnten.

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