18. Juli 2022 Lesung/Gespräch Von nackt in Ascona zu kaputt in Berlin

Künstlerische Revolte und das Erproben von bürgerlichen Ausnahmezuständen in Bohéme und Avantgarde

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein
Westendstraße 19
80339 München

Zeit

18.07.2022, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Kunst / Performance

Zugeordnete Dateien

In der Retrospektive verknüpfen sich die Ideen von Moderne, experimentellen Formfindungen und ein künstlerisch-politischer Bruch bürgerlichen Selbstverständnisses mit den klassischen Avantgarde-Bewegungen, wie sie nach dem 1. Weltkrieg in den urbanen Räumen der Weimarer Republik entstehen. Doch finden sich mehr Parallelen in den künstlerischen Strategien, wie sie gegen behördliche Zensurbestimmungen und Staatsgewalt, gegen einen vorherrschenden Konservatismus und bürgerliche Etikette schon um die Jahrhundertwende in den Bohéme-Kreisen zur Anwendung kamen, als heute allgemein erinnert werden. Der Abend widmet sich den Verbindungen, aber auch den Unterschieden von Bohème und klassischen Avantgardebewegung. Beider Verhältnis zum Alkohol und zum Exzess soll eine zentrale Rolle spielen.

Ein literarisch musikalischer Abend mit Eve Sattler (Kulturwissenschaftlerin, Düsseldorf), Birgit Ziener (Literaturwissenschaftlerin, Berlin) und Michaela Dietl (München) am Akkordeon

Eintritt, Drinks und Snacks sind frei!

Eine Veranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins.

Standort

Kontakt

Dr. Julia Killet

Referentin für historisch biografisches Lernen, Rosa-Luxemburg-Stiftung